Forschung/Klestil/Irak

Bundespräsident fordert Schutz der irakischen Kulturgüter

Wien (OTS) - Bundespräsident Thomas Klestil eröffnete heute Vormittag den Internationalen Archäologenkongress „Enter the Past“, der sich mit der Rolle der Neuen Medien für die Geschichts- und Altertumswissenschaften auseinandersetzt. Angesichts der aktuellen Entwicklung im Irak wies der Bundespräsident darauf hin, dass auch Kunstschätze und antike Funde des früheren Mesopotamien durch den Krieg gefährdet seien. Eindringlich forderte er die internationale Staatengemeinschaft auf, einen wirksamen Schutz der Ausgrabungsstätten sicherzustellen und die Museen bei allfälligen Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen. Es selbst werde sich, wo immer dies sinnvoll ist, für den Verbleib der Kunstschätze im Irak und die Unterbindung von Raubgrabungen einsetzen, betonte der Bundespräsident.
Der Kongress, der unter dem Ehrenschutz des österreichischen Bundespräsidenten steht, wird noch bis 12. April im Wiener Rathaus tagen.

Fotos unter: http://www.hofburg.at/bilder/enterthepast.htm

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