Fuchs: Gehrer verkauft Sparen als Reform

Soziale Aspekte von Bildung werden negiert

Wien (SK) "Bildungsministerin Gehrer agiert auch im Schulbereich nach dem selben Muster: Sie verkauft Sparen als Reform", kritisiert VSStÖ-Spitzenkandidatin Patrice Fuchs am Mittwoch anlässlich der Proteste der Schulen gegen die geplanten Stundenkürzungen. "Dass die unbestritten hohe Arbeitsbelastung der SchülerInnen der wahre Grund für Gehrers Maßnahmen ist, glaubt nicht einmal mehr die bürgerliche 'Presse'", so Fuchs. In Wahrheit gehe es um die 117 Mio. Euro Einsparungspotenzial - arbeitslose AkademikerInnen inklusive. ****

Es habe sich schon im Hochschulbereich gezeigt, dass Gehrer soziale Aspekte von Bildung völlig egal sind. Fuchs: "So wie sie die soziale Selektion im Hochschulsystem verschärft, nimmt sie in Kauf, dass gerade Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Schichten in der Schule zwei Stunden/Woche weniger gefördert werden können."

"Wenn es Gehrer wirklich um die SchülerInnen und nicht ums Sparen gehen sollte, kann sie das ganz einfach beweisen, indem sie die ‚Entlastungen' aufkommensneutral gestaltet und im Gegenzug die Klassen verkleinert", schloss Fuchs. (Schluss) se/mm

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