Tschechiens stellvertretender Ministerpräsident Petr Mares bei Othmar Karas

EU-Beitritt, Benes-Dekrete, Zusammenarbeit/Europawahl 2004 waren Themen

Straßburg, 9. April 2003 (ÖVP-PK) Zu einem ausführlichen Gespräch traf der stellvertretende Ministerpräsident der Tschechischen Republik, Petr Mares, mit Mag. Othmar Karas als Präsidiumsmitglied der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament in Strassburg zusammen. Vor der entscheidenden historischen Abstimmung des Europäischen Parlaments über die Beitrittsanträge von zehn Kandidatenländern -darunter Tschechien - erörterte der österreichische Europaparlamentarier mit Mares nicht nur die politische Bedeutung des Beitritts Tschechiens, sondern vor allem auch die ungeklärten Fragen, wie die Weigerung des Prager Parlaments eine Versöhnungserklärung gegenüber den Sudetendeutschen und Heimatvertriebenen abzugeben und die einschlägigen Benes-Dekrete als das zu bezeichnen, was sie sind:
Unrecht! ****

Weiters wurden die Möglichkeiten einer zukünftigen engen Zusammenarbeit mit der Freiheitsunion (US-DEU), deren Parteivorsitzender Mares ist, der ÖVP und der EVP besprochen. Die US-DEU wird mit ihren Europaabgeordneten nach den nächsten Europawahlen im Jahr 2004 der EVP-ED-Fraktion als größter Fraktion des Europaparlaments beitreten. "Für Österreich als jenem EU-Mitgliedstaat mit der längsten Außengrenze zu den ehemaligen kommunistischen Diktaturen ist der heutige Tag von besonderer Bedeutung. Die gewaltsame Zweiteilung Europas wird endgültig beseitigt. Österreich rückt von der Randlage in die Mitte und wird von diesem Schritt nachhaltig profitieren", sagte Karas abschließend.

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