Mühlwerth: Lehrerstreik bringt Eltern in Betreuungsnöte

Wien, 09.04.03 (fpd) - Ihren Unmut über die Stundenkürzungen tragen die Lehrer wieder einmal auf dem Rücken von Schülern und Eltern aus, kritisierte heute die freiheitlichen Vizepräsidentin des Wiener Stadtschulrates Monika Mühlwerth. Auch wenn die Schule keine Aufbewahrungsanstalt sein darf, so müssen berufstätige Mütter und Väter doch davon ausgehen können, dass ihre Kinder an Wochentagen Unterricht haben.

Durch die heutigen Dienststellenversammlungen entfallen jedoch einige Unterrichtsstunden, so dass die Eltern eine Betreuung ihrer Kinder organisieren müssen. An einigen Schulen haben die Kinder nur eine Stunde Unterricht, berichten empörte Eltern. Vor allem jene Schüler, die in andere Bezirke auspendeln müssen, seien durch die Lehreraktion gezwungen, für eine Unterrichtsstunde zwei Stunden durch die Stadt zu gondeln. Interessant dazu sei auch die Aussage der Verantwortlichen im Stadtschulrat zu dieser Problematik: "Es wird wohl kein Problem sein, wenn Eltern ihre Kinder für diese eine Stunde entschuldigen". Die Lehrer sollten ihren Anliegen in Zukunft jedenfalls auf eine Art und Weise zu Gehör bringen, die nicht zu Lasten von Schülern und Eltern geht, forderte Mühlwerth abschließend. (Schluß)am

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