FP-Scheuch: FPÖ setzt sich bei langjähriger Forderung nach bundeseinheitlichem Tierschutzgesetz durch

NRAbg. Scheuch fordert Absicherung des Tierschutzes und der Landwirtschaft

Klagenfurt, 2003-04-09 (fpd) Zur morgen stattfindenden Tierschutzenquete erklärte heute der freiheitliche NRAbg. DI Uwe Scheuch, "diese Enquete ist der erste Schritt zu einem fairen, ausgeglichenen und bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz und die FPÖ beweist damit wieder einmal, dass sie ihre Kernthemen Stück für Stück umsetzt".

Nach der Anhörung der verschiedensten Experten werden im Anschluss an die Enquete innerhalb der Ausschüsse und Gremien die nötigen Gesetzesgrundlagen für dieses Gesetz ausgearbeitet. Für Scheuch, als zuständiger Bereichssprecher für die Themen Tierschutz und Landwirtschaft, gebe es allerdings einige ganz wichtige Kernpunkte, welche in einem solchen Gesetzt umzusetzen seien. "Einerseits ist dies eine Verankerung des Tierschutzes auf einem hohen Niveau, ähnlich wie es jetzt bereits in den verschiedenen Landesgesetzen der Fall ist, andererseits müssen alle etwaigen EU-Gesetze und Richtlinien eingearbeitet werden, damit nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine Vielzahl von nachträglichen Reparaturen nötig sind."

Als Kernpunkt dieses Gesetzes sieht Scheuch aber die nachhaltige Absicherung der klein- und mittelstrukturierten Familienbetriebe der heimischen Landwirtschaft. "Hier werden wir ganz genau aufpassen müssen, dass wir unserer Landwirtschaft keine unnötigen Prügel vor die Füße werfen", so Scheuch. Er fordert in diesem Zusammenhang faire Übergangsregelungen und finanzielle Überbrückungshilfen für die heimischen Bauern. "Ich bin davon überzeugt, dass unsere landwirtschaftlichen Betriebe bereit sind, dort, wo es notwendig ist, bei ihrer Produktion nachzujustieren. Der Konsument muss allerdings auch bereit sein, beim Kauf der Produkte dies zu unterstützen", erklärte Scheuch. "Solange die Leute Qualität fordern und dann billige Qualität kaufen, dürfen wir in der Gesetzgebung nicht päpstlicher sein als der Papst und Verordnungen erlassen, die unweit strenger sind, als jene in der Europäischen Union", so Scheuch abschließend.

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