FPD: Entsetzlich - Blecha im Elend!!!

Sozial bedürftiger SPÖ-Seniorenvertreter muß sich Urlaubsreise durch Spenden finanzieren lassen

Wien, 2003-04-09 (fpd) - Mit Entsetzen müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß das soziale Elend immer weiter um sich greift. Denn soeben haben wir erfahren, daß sich Karl Blecha, der rüstige Seniorenvertreter der SPÖ, keine Urlaubsreise mehr leisten kann und deshalb anläßlich seines 70. Geburtstages (zu dem wir ihm natürlich, wie es sich gehört, alles Gute wünschen) via Internet dazu aufrufen lassen muß, ihm eine solche zu finanzieren. ****

Wir hoffen natürlich, daß dieser Aufruf großen Widerhall findet und viele viele Pensionisten tief in die Tasche greifen. Denn, seien wir uns ehrlich: Mit dem - vorsichtig geschätzt - zwanzigfachen Einkommen eines Mindestpensionisten kann man eben keine großen Sprünge machen. Da bedarf es natürlich einer Kollekte. Vielleicht könnte man auch eine Spendenaktion im ORF und in diversen Tageszeitungen initiieren. Denn gerade bei der von Blecha anvisierten Zielgruppe ist das Internet eher unterdurchschnittlich verbreitet. Das Ganze könnte vielleicht unter dem Motto laufen: "Licht ins Dunkel von Blechas Brieftasche"...

Leider müssen wir - auch wenn Karl Blecha ob seiner nun offenkundig gewordenen sozialen Bedürftigkeit selbstverständlich unser ganzes Mitleid hat - gleichzeitig mitteilen, daß wir davon Abstand nehmen werden, uns an dieser Spendenaktion zu beteiligen (bitte nicht böse sein!). Und wir würden es durchaus als Geste des Anstands betrachten, wenn Herr Blecha das gespendete Geld einem wohltätigen Zweck zukommen ließe - womit wir nicht seine Urlaubsreise meinen. (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

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