VP-Tschirf: Gaspreiserhöhung reiht sich nahtlos in die Belastungslawine der Wiener SPÖ!

Wien (VP-Klub): "Dass die Wien Energie die Gaspreise um fast 5% erhöht hat, reiht sich nahtlos in die Gebührenerhöhungswelle der Wiener SPÖ-Alleinregierung ein. Die Teuerung trifft leider wieder einmal die sozial schwächeren Kunden", kritisierte heute der Klubobmann der Wiener ÖVP-Rathaufraktion, Dr. Matthias Tschirf. "Es steht zu befürchten, dass durch die Wiener Gaspreiserhöhung wieder einmal bewusst die Errungenschaften der Energiemarktöffnung konterkariert werden."****

"Die Wiener Stadtregierung sollte eher weitere Strukturreformen bei den Wiener Energieunternehmen einfordern", so Tschirf. Durch eine zügigere Umsetzung des multi-utility-Konzeptes, welches mehrere unterschiedliche Dienstleistungsbereiche in einer Hand zusammenfasst, durch die Wiener Stadtwerke könnten verstärkt Synergieeffekte lukriert werden. Die Stadtwerke und ihre Tochtergesellschaften könnten als umfassender Dienstleistungskonzern auf dem Markt wesentlich besser agieren. In diesem Bereich steht man aber leider erst in den Anfängen. "Die Stadtregierung hat sich hier ein Versäumnis vorzuwerfen!", so Tschirf weiter.

Gebührenerhöhungen am laufenden Band sind der falsche Weg. Allein vor wenigen Tagen erst hat SPÖ-Stadträtin Laska die Bädertarife hinaufgeschnalzt. Auch diese Maßnahme traf vor allem jene Wienerinnen und Wiener, die sich einen teuren Sommerurlaub oftmals nicht leisten können und für welche die Wiener Bäder eine willkommene Alternative sind. Tschirf erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Einführung der Wiener Stromsteuer, dem völlig überzogenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Zuschlag, der die Wiener Haushalte massiv belastete. Es steht zu befürchten, das durch die Wiener Gaspreiserhöhung wieder einmal die Errungenschaften der Energiemarktöffnung bewusst konterkariert werden. "Die Wiener Stromsteuer diente damals der Absicht, zugunsten der Wienstrom eine Abschottung auf dem zuvor liberalisierten Energiemarkt zu erreichen", so der VP-Politiker weiter. "Leider ist dies damals auf dem Rücken der Wiener Kunden geschehen! Erst die Bundesregierung machte letztes Jahr diesem Spuck ein Ende!"

"Es bleibt zu hoffen, dass die Wiener SPÖ die letzten Gebührenerhöhungen nicht als Auftakt für eine viel größere Belastungslawine sieht. Die Wiener ÖVP wird die Entwicklung jedenfalls genau beobachten!", so der VP-Klubobmann abschließend.(Schluss)

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