GPA-Jugend unterstützt Dienststellenversammlungen in Schulen

Umfassende Reformen im Bildungsbereich sind notwendig

Wien (GPA). "Als größte überparteiliche Interessenvertretung der SchülerInnen erklären wir uns solidarisch mit den LehrerInnen, die heute Dienststellenversammlungen abhalten um gegen die Stundenkürzungen zu protestieren", so Christian Jammerbund, Vorsitzender der GPA-Jugend. "Der Bildungsbereich ist gänzlich ungeeignet, um die Löcher des Budgets zu stopfen." ++++

"Das Kürzen von zwei Stunden pro Woche ist keine Reform", erläutert Jammerbund. "Viel mehr wäre es sinnvoll, wenn sich Ministerin Elisabeth Gehrer Gedanken machen würde, wie sinnvolle Reformen im Schulbereich aussehen könnten. Eine Entlastung der SchülerInnen darf nicht auf Kosten der Qualität gehen."

"Wir fordern die zuständige Ministerin auf, ihren Widerstand zu einer Gesamtreform im Schulbereich aufzugeben und endlich die Gesamtschule aller 6- bis 15-jährigen und die Senkung der KlassenschülerInnen-Höchstzahl auf 15 SchülerInnen durchzuführen. Wenn wir den Standort Österreich durch die gute Ausbildung der Menschen in unserem Land absichern wollen, sind diese Maßnahmen unumgänglich", endet Jammerbund.

ÖGB, 9. April 2003
Nr. 243

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