VP-Lerch: Massiver Streit um die Verbauung Rettichgasse

Drohende rot-grüne Mehrheit macht Hoffnung auf neuen Platz zunichte

Wien (09. 04. 2003) - "Einzige SPÖ-Sorge ist anscheinend, die Vollverbaubarkeit einer 2700 m2 großen, ehemals als Park gewidmeten Fläche, für die Stadt Wien zu sichern. Die Grünen helfen dabei unverständlicherweise mit", ärgert sich der Penzinger ÖVP-Klubmann Franz E. Lerch. "Auf massiven Druck von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Hütteldorf wird die Stellungnahme zum Flächenwidmungsplan Hütteldorf nun in einzelnen Teilen abgestimmt, denn die geplante Vollverbauung einer ehemaligen Parkwidmung wird von der Penzinger ÖVP vehement abgelehnt", so Lerch. ****

"Die drei wichtigsten Teile der Stellungnahme sind: 1. Im Bereich des Gerhard-Hanappi-Stadions über der Garage wird eindeutig darauf hingewiesen, dass hinkünftig weder Stellplätze an der Oberfläche, noch weitere Gebäude über der derzeit bestehenden Garage errichtet werden können. Das wird auch von der Volkspartei mitgetragen.

2. Auf Initiative von ÖVP-Fraktionsführer im Bauausschuss, Kurt Kumhofer, soll ein Zusatz beschlossen werden, der verhindert, dass zusätzliche feste Bauten auf dem Bereich der derzeitigen Trainingsplätze errichtet werden können. Das ist sehr wichtig, um Großbauvorhaben in diesem Bereich unmöglich zu machen.

3. Im Bereich Rettichgasse Einmündung Linzerstraße hat die ÖVP angeregt, die Möglichkeit der Schaffung eines echten Platzes in Erwägung zu ziehen und die Bürger in die Planung mit einzubeziehen. Nun wird jedoch nur die Verbreiterung des Fußweges durch Streichung der geplanten Vorgärten vom sozialdemokratischen Vorsitzenden des Bauausschusses empfohlen. Dieser Vorschlag wird von der Volkspartei massiv bekämpft."

"Skandalös! Echte Bürgerbeteiligung scheint derzeit unerwünscht zu sein. Vor allem die Möglichkeit, einen größeren Platz neu mit zu gestalten, wird uns durch die Flächenwidmungspraxis der Rathaussozialisten total genommen. Es könnte der Eindruck entstehen, dass die einzige Sorge der SPÖ nur darin besteht, die Bebaubarkeit in diesem Bereich nur ja nicht anzutasten. Kein Wunder, das ganze Gebiet ist seit der ursprünglichen Parkwidmung im Besitz der Stadt Wien und soll jetzt voll verbaut werden", erklärt der Penzinger ÖVP-Klubobmann.

"Ich verstehe die Grünen nicht, deren Klubobfrau zu der vorgeschlagenen Verbetonierung der Vorgärten ja und Amen sagt und einer Vollverbauung zustimmt, statt die Bürgerinitiativen und die Anrainer zu unterstützen", ärgert sich Lerch.

"Gemeinsam hätten wir eine Mehrheit gegen die SPÖ, um die Stellungnahme zum Plandokument 7480 in diesem Punkt abzulehnen. Aber mit Schützenhilfe der Grünen werde die Sozialdemokraten wieder einmal machen, was sie wollen und die Wünsche der Penzinger Bevölkerung werden auf der Strecke bleiben", so Klubobmann Lerch abschließend. (Schluss)

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