RESOLUTION DES WIENER ÖAAB ZUR PENSIONSREFORM

Bei der gestrigen Sitzung des Landesvorstandes des Wiener ÖAAB wurde folgende Resolution verabschiedet, die eine nachhaltige und gerechte Pensionsreform fordert.

Resolution

Der Wiener ÖAAB bekennt sich zur Notwendigkeit einer mittel- und langfristigen Sicherung der Pensionen. Vehement verwehrt sich der Wiener ÖAAB aber gegen Bestrebungen, die Generationen bzw. Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen. Für Menschen im Pensionsantrittsalter hat der Vertrauensschutz zu gelten, während den jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern positive Perspektiven geboten werden müssen. Eine fundierte Diskussion mit den Interessensvertretern bzw. Betroffenen ist notwendig und darf nicht dem Tempo geopfert werden.

Folgende Punkte müssen in die in Begutachtung befindliche Fassung einer Pensionssicherungsreform eingearbeitet werden:

o bessere Aufwertungsfaktoren für weiter zurückliegende Beitragsjahre;
o die Abfederung der durch die Reform entstehenden Härtefälle;
o die Verringerung des Durchrechnungszeitraumes durch Berücksichtigung von Erziehungszeiten;
o Anhebung der Anrechnung pensionspensionsbegründender Kindererziehungszeiten auf 24 Monate pro Kind, auch für Bezieherinnen und Bezieher von Karenzgeld und nicht nur für Kindergeldberechtigte.

Gerade die Einarbeitung der letzten beiden Punkte stellt sicher, dass Österreich weiter das familienfreundlichste Land Europas bleibt.

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Landessekretär KR Alfred Hoch
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