LH Haider: Herzliches Danke für die Abhaltung der Bischofskonferenz in Kärnten

Kärnten ist ein christliches Land - Kärnten in Familien- und Nachbarschaftspolitik besonders aktiv

Klagenfurt (LPD) - Die österreichische Bischofskonferenz tagt derzeit erstmals in Kärnten, im Stift St. Georgen am Längsee, das heuer sein 1000jähriges Bestehen feiert. Landeshauptmann Jörg Haider lud die Bischöfe und Weihbischöfe mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze sowie Repräsentanten des öffentlichen und kirchlichen Lebens zu einem Empfang auf Schloss Mageregg, der von großer Herzlichkeit geprägt war. Es gebe viele Gründe, Kärnten als Tagungsort auszuwählen, einer davon sei, dass der frühere Kärntner Bischof Egon Kapellari Heimatluft genießen könne, sagte Haider erfreut und dankte für diese Auszeichnung und Ehre.

Kärnten sei ein ganz besonderes Bundesland, hier treffen die germanische, slawische und romanische Kultur in einzigartiger Weise zusammen, was das Land geprägt habe. Kärnten sei auch ein sehr christliches Land, wie nicht nur die großen Stifte aus der Vergangenheit, wie jene in St. Georgen/Längsee, St. Paul oder der Gurker Dom bezeugen. "Die Menschen haben hier festen Glauben und tiefe Wurzeln", so Haider.

Es gebe die Trennung von Kirche und Staat, doch beide brauchen einander. In Kärnten habe man eine gute Form des Miteinanders zwischen Land und den beiden großen kirchlichen Konfessionen gefunden, erinnerte der Landeshauptmann an Gedenkgottesdienste, einen großen Hubertusgottesdienst mit der Jugend oder zuletzt an den ökumenischen Friedensgottesdienst im Klagenfurter Dom anlässlich des Irak-Krieges. Er hob das besondere Interesse des Heiligen Vaters am Frieden im Irak hervor, wo es eine starke Gruppe an chaldäischen Christen gibt, die mit Rom verbunden sind. Der Irak kenne im Unterschied zu seinen Nachbarländern eine religiöse Toleranz.

In Kärnten gebe es in wesentlichen Fragen auch hohen Konsens, erwähnte der Landeshauptmann als Beispiele die neuen Akzente der verstärkten Familienpolitik durch die Schaffung des Kindergeldes sowie das klare Bekenntnis zum Religionsunterricht. "Wir sollen wieder lernen und lehren, ehrfurchtsvoll aufzublicken auf Gott", so Haider. Der Materialismus mache manchmal leichtfertig, es gehe aber um Werte für ein sinnerfülltes Miteinander und jungen Menschen sei das Aufschauen zu vermitteln.

Der Landeshauptmann verwies auch auf die aktive Nachbarschaftspolitik Kärntens, so sei mit Friaul eine "Region des Friedens" gegründet worden und gemeinsame Aktivitäten, etwa für Kinder von Terroropfern aus New York gesetzt worden. Auch für die Kinder aus dem Irak werde man eine Hilfsaktion durchführen. Haider betonte die Wichtigkeit, Menschen zu helfen, einen Weg zur Gläubigkeit zu finden. "Behalten Sie Kärnten in schöner Erinnerung", sagte er den Bischöfen abschließend.

Am Empfang nahmen auch die Bischöfe aus Laibach und Koper teil, weiters Superintendent Manfred Sauer, LHSTv. Karl Pfeifenberger, LR Georg Wurmitzer, LR Gerhard Dörfler, Militärkommandant Gerd Ebner, Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik, Sicherheitsdirektor Albert Slamanig, Polizeidirektor Ernst Friessnegger, Bgm. Harald Scheucher sowie Claudia Haider, Schwester Johanna und Provinzoberin Palloti Findenig. Gesanglich umrahmt wurde der Empfang vom Quintett Petzen aus Bleiburg, das für seine Kärntner Lieder viel Applaus erntete.

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