Kindererziehung und Altenbetreuung müssen etwas wert sein

Offener Brief von LR Schmid an Bundeskanzler Schüssel

Bregenz (VLK) – Frauen, die ihre berufliche Karriere für
die häusliche Betreuung ihrer Kinder oder für
Altenbetreuung unterbrochen haben, dürfen durch die
geplante Pensionsreform nicht benachteiligt werden. Dieses
Anliegen bekräftigt Landesrätin Greti Schmid in einem
offenen Brief an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. ****

Schmid geht es darum, dass Kindererziehung und
Altenbetreuung als Leistungen anerkannt und nicht durch
Minderung sozialer Leistungen geradezu bestraft werden.
"Die Erfüllung der Erziehungs- bzw. Betreuungsaufgabe
innerhalb der Familie darf nicht dafür verantwortlich sein,
dass Frauen durch die Verlängerung des Bemessungszeitraumes
eine deutlich niederere Pension bekommen", schreibt die
Sozial- und Familienlandesrätin.

Stattdessen gelte es, die Erziehungs- bzw.
Betreuungsarbeit bei der Bemessung der Pension besser zu berücksichtigen, egal ob die Frauen in dieser Zeit nicht berufstätig sind oder einer Teilzeitbeschäftigung
nachgehen. Dies kann laut Schmid entweder durch eine höhere Bemessungsgrundlage für die pensionsbegründenden
Erziehungs- bzw. Betreuungszeiten oder durch
Berücksichtigung des Durchschnittseinkommens bei der
Bemessung der Kindererziehungs- bzw. Betreuungszeiten
geschehen.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0016