Haupt: Anpassung des österreichischen Tabakgesetzes ist weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen das Nikotin

Wien (VK/BMSG/OTS) - Das österreichische Tabakgesetz wird den EU-Richtlinien angepasst. Die Änderungen betreffen einerseits Inhaltsstoffe der Zigaretten selbst und deren Angaben auf den Zigarettenpackungen, andererseits die Warnhinweise auf den Packungen - in Hinkunft ist genau geregelt, wie ihre inhaltliche Gestaltung und ihre genaue Platzierung auf den Schachteln zu erfolgen hat. Vizekanzler und Noch-Gesundheitsminister Mag. Herbert Haupt: "Jede Verschärfung der Richtlinien bringt uns im Kampf gegen das schädliche Nikotin einen Schritt weiter." ****

Die Neuerungen im Detail: Ab 01. Jänner 2004 dürfen im Rauch einer Zigarette:

1. der Kondensat (Teer)-Gehalt 10 mg
2. der Nikotin-Gehalt 1,0 mg und
3. der Kohlenmonoxid-Gehalt 10 mg

pro Zigarette nicht überschreiten.

Zigarettenpackungen müssen die Angabe des durchschnittlichen Gehalts an Kondensat (Teer)-, Nikotin- und Kohlenmonoxid im Rauch einer Zigarette der betreffenden Sorte aufweisen, bisher nur Teer und Nikotin.

Geändert werden auch die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen. Die Vorderseite der Packung muss mit dem Warnhinweis

1. "Rauchen kann tödlich sein" oder
2. "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu"

versehen sein. Für die Rückseite gibt es ergänzende Warnhinweise, z.B.: "Raucher sterben früher", "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs" oder "Rauchen lässt Ihre Haut altern". Detailliert geregelt ist auch die Form, wie der Hinweis anzubringen ist. So muss z.B. der Warnhinweis von einem schwarzen Balken umrandet sein, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen.

"Aus der Sicht eines jeden verantwortungsbewussten Gesundheitspolitikers kann dieser Verschärfung der Regelungen nur zugestimmt werden. Es ist unsere oberste Aufgabe, vor allem auch unsere Kinder vor den tödlichen Gefahren des Nikotinkonsums so gut wie möglich zu bewahren", so Haupt beim Ministerratsfoyer. (Schluss) bxf

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