Scheucher: Vorzeitige Kritik an Frauenpensionen in Frage zu stellen

Wien, 8. April 2003 (ÖVP-PK) "Die zahlreichen Untergriffe auf Frauenministerin Rauch-Kallat zeugen von hoher Unprofessionalität und Hilflosigkeit, die keinem weiterhilft", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher. Frauenministerin Rauch-Kallat habe immer wieder darauf hingewiesen, dass es noch Änderungen bei den Frauenpensionen geben werde. Eine bessere Bewertung der Kindererziehungszeiten sowie Änderungen bei der Durchrechnung seien ebenfalls Gegenstand von Beratungen. "Die Sinnhaftigkeit von verschiedenen hysterischen Vorgriffen ist daher in Frage zu stellen", so Scheucher. Insgesamt arbeite die Regierung jedenfalls daran, die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen auch im Alter zu verringern. ****

"Die Kritik am Kindergeld ist ebenfalls zurückzuweisen", so Scheucher. Davon abgesehen, dass die Frauenbeschäftigungsquote in Österreich um zehn Prozent über dem EU-Durchschnitt liege und die Frauenarbeitslosigkeit um 1,5 Prozent gesunken sei, wies die ÖVP-Frauensprecherin darauf hin, dass 69 Prozent der Bevölkerung das Kindergeld mit "sehr gut" bewerten. "Außerdem ist mit der erweiterten Anspruchsberechtigung ein großer Schritt zur Armutsbekämpfung von Frauen gesetzt worden", sagte Scheucher. Mit der Erhöhung der Zuverdienstgrenze sei auch das praktische Berufsverbot, das es zuvor gegeben hat, gefallen. Trotz diesen Verbesserungen komme man jedoch nicht umhin, die Bewusstseinsbildung auch bei Vätern zu stärken, "um ihren Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern".

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