Österreichischer Journalisten Club verurteilt militärische Angriffe auf Journalisten

Wien (OTS) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) verurteilte heute, Dienstag, den Bombenangriff auf das "Journalisten-Hotel" Palestine in Bagdad, bei dem ein Kameramann getötet und vier Medienvertreter verletzt wurden. Nach amerikanischen Angaben war der Angriff "notwendig", weil ein US-Panzer vom Hotel angegriffen worden sei. Das eigenartige Verhältnis des amerikanischen Militärs zur Pressefreiheit ist in den vergangenen Tagen schon mehrmals aufgefallen. Während einerseits "gute" Journalisten "eingebettet" in den Streitkräften von der vordersten Front berichten, werden andere Journalisten nicht einmal zu Pressekonferenzen zugelassen. Erfreulich ist, dass der EU-Ratspräsident den Angriff auf Journalisten-Hotel in Bagdad heute verurteilt hat. ÖJC-Präsident Fred Turnheim forderte die Kriegsparteien auf, unbedingt das Leben der Journalisten im Kriegsgebiet zu schützen und eine freie Berichterstattung zu ermöglichen. In den drei Wochen seit Kriegsbeginn am 20. März wurden neun Kriegsberichterstatter getötet.

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