Neuer Vorstand skizziert seine Pläne: Palmers Textil AG weiter auf Expansionskurs

Neustrukturierung und teilweise Neupositionierung - Optimierung des Vertriebs - Weitere Stärkung der Marken Palmers, p2 und Gazelle

Wien (OTS) - "Die Palmers Textil AG wird auch in Zukunft eine expansive Strategie für alle Marken verfolgen", skizziert heute, Dienstag, der Vorstandssprecher der Palmers Textil AG, Mag. Walter Wölfler, die Pläne des am Freitag voriger Woche neu bestellten Vorstands. Diese Vorwärtsstrategie sei verbunden mit einer Neustrukturierung und teilweisen Repositionierung. "Unser Ziel ist es, die Marke Palmers in Österreich weiter zu stärken und europaweit zu etablieren", ergänzt der für Marketing/Vertrieb sowie das Auslandsgeschäft zuständige Vorstand, Mag. Joachim Knehs.

Kernelement der künftigen Ausrichtung sei eine Optimierung des Vertriebs. Hier gelte es, eine seit Jahrzehnten etablierte Filialstruktur an den geänderten Kunden- und Marktanforderungen auszurichten. "Das Einkaufsverhalten der Konsumenten hat sich in den vergangenen Jahren zum Teil sehr stark verändert. Darauf wollen wir nun mit einer Neustrukturierung unserer Filialen reagieren", erläutert Wölfler. Diese Anpassung umfasse dabei sowohl die Zahl der Filialen, deren Größe sowie Ausstattung. Es handle sich dabei aber sicher nicht um eine defensive Strategie. "Im Gegenteil", so Wölfler weiter, "wir schauen uns an, wohin die Kundenströme gewandert sind und werden dementsprechend unterfrequentierte Standorte auflassen bzw. redimensionieren und in Wachstumsgebieten neue, moderne Filialen aufmachen".

Überlegungen würden auch hinsichtlich der Shopgestaltung angestellt. Für Knehs gebe es hier einen gewissen "Nachholbedarf". "Wir werden behutsam Aktualisierungen beim Shopdesign vornehmen. Dabei wollen wir unseren Stammkunden weiter ein vertrautes Ambiente bieten aber neuen Kundenschichten ein markenkonformes Shoppinggefühl vermitteln." Auch beim Sortiment könne es zu Anpassungen kommen. Hierfür sei es aber noch zu früh, konkrete Pläne bekannt zu geben.

Palmers Qualität in der Beratung bleibt weiter hoch

Keinerlei Abstriche werde es bei der sprichwörtlichen Beratungsqualität der Palmers Mitarbeiter geben. Wölfler: "Palmers setzt auch in Zukunft auf die hohe Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen und wird versuchen, diese verstärkt an die geänderten Kundenbedürfnisse zu orientieren." Auch der Palmers-Kundenclub (derzeit 170.000 Mitglieder) werde als Kundenbindungsinstrument eine wesentliche Rolle spielen.

p2 bleibt weiter wichtige Marke

Ebenso für die erfolgreich positionierte Linie "p2" verfolge der neue Vorstand eine expansive Markenpolitik. Es werde zwar auch hier zu Optimierungen in der Filialstruktur kommen, p2 bleibe aber weiter ein bedeutendes Standbein im Palmers-Markenportfolio für das Jugendsegment. In Zukunft solle vor allem der Vertrieb über den Handel forciert werden. Derzeit gibt es p2-Produkte in Österreich in allen BIPA-Filialen, in Deutschland bei DM und in Spanien bei der Verbrauchermarktkette Hipercort.

Vorwärtsstrategie auch für Gazelle

Nach der zum Großteil äußerst erfolgreich abgeschlossenen Repositionierung der im vergangenen Jahr erstmals konsolidierten Vertriebsschiene, setzen Wölfler und Knehs auch bei Gazelle bewusst auf einen Ausbau der Aktivitäten. "Gazelle hat sich hervorragend als Anbieter exklusiver und top-modischer Marken-Dessous etabliert", so Wölfler. Darauf gelte es aufzubauen und dem verstärkten Markenbewusstsein weiter Rechnung zu tragen. Gazelle führt internationale Marken wie Chantelle, Passionata, Triumph, Lejaby, La Perla etc.

Palmers als europäische Marke

Die in den vergangenen Jahren forcierte internationale Expansion werde unter der neuen Unternehmensführung fortgesetzt. Der für das Auslandsgeschäft zuständige Vorstand Knehs deutet hier Veränderungen an. "Besonders in Deutschland stehen wir vor der Herausforderung, unsere Filialstruktur einer umfassenden Evaluierung zu unterziehen. Hier müssen wir verstärkt die Spreu vom Weizen trennen." So gebe es eine Reihe hervorragender Standorte, aber auch einige, die deutlich hinter den Erwartungen geblieben seien. Insgesamt ist Palmers in 21 Ländern mit 120 Standorten vertreten.

Natürliche Fluktuation soll für Personalanpassung genutzt werden

Im Zuge der Restrukturierung des Unternehmens werde es ebenso zu Anpassungen beim Personalbedarf kommen. Dies soll vor allem über die natürliche Fluktuation erfolgen, die im Jahr bei rund 180 Mitarbeitern liege. "Die Reduktion der Zahl der Vorstände zeigt, dass Palmers in Zukunft von der ersten Ebene ausgehend, ein schlank geführtes Unternehmen sein soll", beschreibt Wölfler seine Vorstellungen. Dies gelte sowohl für Headquarter als auch für den Vertrieb.

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