VP-Finz kritisiert Haltung der Wiener Stadtschulratspräsidentin

Entlastungen der Schülerinnen und Schüler dringend notwendig

Wien (08. 04. 2003) - "Als Pädagogin müsste die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl eigentlich wissen, dass die Schülerinnen und Schüler viel zu viel für die Schule arbeiten müssen und dass übervolle Lehrpläne und zu viele Schulstunden die Kinder enorm unter Druck setzen. Die Qualität eines Unterrichts hängt nämlich nicht von der Quantität der Unterrichtsstunden, sondern von der Vermittlung der richtigen Inhalte, der richtigen Vermittlungsmethode und der Nachhaltigkeit ab", äußert sich Finz zur laufenden Debatte über die Stundenreduktion. ****

"Wir haben Spitzenwerte von über 65 Unterrichtsstunden pro Woche, das entspricht einer Belastung eines Spitzenmanagers. Ich wundere mich daher sehr, dass Frau Brandsteidl hier nicht im Interesse der Schülerinnen und Schüler handelt und nicht der Stundenreduktion für das Wohl der Kinder zustimmt" kritisiert Finz weiter.

Zum Aktionstag am morgigen 9. April sagt Finz: "Zwar behauptet die Stadtschulratspräsidentin, diesen nicht genehmigt zu haben - in einem Rundschreiben an alle Direktoren stimme aber die zuständige Abteilung der Behörde zu, dass ausnahmsweise auch am Vormittag eine Dienststellenversammlung stattfinden kann. Bei aller Bekenntnis zu demokratischen Protestmaßnahmen: Wenn die Gewerkschaft keine Genehmigung dafür erteilt, halte ich es für bedenklich, dass die Personalvertretungsorgane dazu missbraucht werden. Für ganz Österreich bedeutet diese Protestversammlung nämlich einen Stundenausfall von immerhin bis zu 38.375 Unterrichtsstunden" so Finz abschließend. (Schluss)

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