Jost: Die am meisten Hilfsbedürftigen spürbar unterstützen

Schaunig will sogar Budgetmittel für Pflegegeld abziehen

Klagenfurt, 2003-04-08 (fpd) "Es entspricht der Linie der SPÖ Kärnten und der Soziallandesrätin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut, dass sie jede Maßnahme eines FPÖ-Vertreters einmal von vornherein als schlecht beurteilt. Sozialminister Herbert Haupt versucht mit der Einmalzahlung an die Bezieher der höheren Pflegegeldstufen die Balance zu finden, zwischen dem was finanziell möglich ist und dem, was sozial wünschenswert ist. Wünschenswert wäre eine Erhöhung aller Pflegegelder, budgetär machbar ist wegen der jahrzehntelangen Schuldenpolitik der SPÖ nur eine kleinere Lösung. Und dabei will Haupt bewusst jenen helfen, die es am schwersten haben: Den gesundheitlich schwer getroffenen Beziehern von Pflegegeld der Stufen vier bis sieben, die zu Hause von Angehörigen versorgt werden," erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost. Es gehe darum, jenen, die es am schwersten haben, spürbar zu helfen als allen nur mit geringen Beträgen.

Weiters erinnerte Jost daran, dass Schaunig in ihrem eigenen Bereich, sogar Gelder aus dem Landestopf des Pflegegeldes für andere Zwecke einsetzen wollte. 150.000 Euro, über zwei Millionen ATS, wollte sie auf diese Weise den Pflegebedürftigen entziehen. Finanzreferent LhStv. Karl Pfeifenberger habe dies verhindert. "Sozialminister Haupt bemüht sich mehr Geld für Pflegebedürftige zu bekommen, Schaunig will von dort Mittel abziehen. Das ist der Unterschied", meinte Jost abschließend.

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