Elsass: Sprungbrett nach Frankreich, Süddeutschland und in die Schweiz

Die zentrale Lage in Europa und die Zweisprachigkeit der Bevölkerung sind die Pluspunkte des Elsass - Die Außenhandelsstelle Strassburg setzt daher alles daran, österreichischen Unternehmen die Region schmackhaft zu machen

Wien (PWK204) - Österreichische Unternehmen, die bisher einen
Bogen um den französischen Markt gemacht haben, sollten es über das Elsass versuchen. "Das Elsass bietet sich als ideale Einstiegsregion für Frankreich an", sagt der WKÖ-Handelsdelegierte in Strassburg, Michael Spalek. "Die zentrale Lage in Europa, die Nähe zum süddeutschen und Schweizer Markt, aber vor allem die Zweisprachigkeit der Bevölkerung sind hier die Pluspunkte. "Es gibt hier keine Ressentiments gegenüber deutschen oder österreichischen Unternehmen. Am 9. und 10. April bietet die Außenhandelsstelle Strassburg auf der Umweltmesse EcoRhena (www.ecorhena.net) in Muhlhouse mit einer Katalogausstellung auf einem Österreich-Stand österreichischen Unternehmen die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Produktpalette. Spalek: "Die Messe ist vor allem deswegen besonders interessant, weil sie sich nicht nur auf den französischen Markt richtet, sondern auch auf den süddeutschen und Schweizer Markt." Es ist die erste Umweltveranstaltung dieser Art in der Region. Das Elsass selbst ist insbesondere im Umweltbereich in Frankreich tonangebend, daher erwartet sich Spalek einen guten Output für österreichische Firmen. Die Außenhandelsstelle Strassburg hat zusätzlich eine Kampagne gestartet um österreichischen Klein- und Mittelbetriebe, die insbesondere auf Grund von Sprachproblemen den sehr interessanten französischen Markt bisher nicht bearbeitet haben, mit Hilfe von zweisprachigen Handelsvertretern den Markteintritt zu ermöglichen. Spalek: "Zusammen mit dem Verband der freien Handelsvertreter für das Elsass und Lothringen ist eine Reihe von Veranstaltungen vorgesehen, bei denen wir den Elsässer Handelsvertretern die österreichischen Produkte und Firmen präsentieren." Neben Umwelttechnik gibt es vor allem im Bereich qualitativ hochwertiger Lebensmittel viel zu holen, da der französische Kunde gerne bereit ist, für Qualität zu zahlen. Das große Potenzial des französischen Marktes zeigt sich auch am Exportvolumen von 3,4 Mrd Euro im vergangenen Jahr. Importiert wurden Waren im Wert von 2,9 Mrd Euro. Frankreich ist Österreichs sechstwichtigster Handelspartner.
(BS)

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