FP-Warmuth: Forderung nach Frauengleichstellungspaket bei der Pensionsreform

Durch Erhöhung der Aufwertungsfaktoren würden Frauen mit Kindererziehungszeiten und Teilzeitarbeitsverhältnissen gewinnen

Klagenfurt, 2003-04-08 (fpd) "Es darf nicht sein, dass eine heute 50jährige Frau mit jahrelanger Familienarbeitszeit durch die Berufsunterbrechung bei einem Pensionsantritt in zehn Jahren 30 Prozent ihrer Pension verliert. Hier muss raschest nachgebessert werden", verlangte heute die FPÖ-Frauensprecherin von Kärnten, LAbg. Wilma Warmuth.

Dabei verweist Warmuth auf die Tatsache, dass die von den Frauen zunehmend in Anspruch
genommenen Teilzeitarbeitsverhältnisse und die Kindererziehungszeiten in der vorgeschlagenen Pensionsregelung unbefriedigend gelöst wären und die Frauen im Alter in die Armut treiben würde.

Daher fordert Warmuth, dass die bisherigen Ersatzzeiten aufgewertet werden, um so eine Angleichung der Bewertung der Familienarbeit mit der Berufstätigkeit zu erreichen. Ziel müsse es sein, so die Frauensprecherin, dadurch ein vertretbares Durchschnittseinkommen zu erreichen, welches zur Pensionsberechnung herangezogen werden kann. "Durch die Erhöhung der Aufwertungsfaktoren würde die Lösung für Frauen mit geleisteter Familienarbeit fairer ausfallen", schloss LAbg. Wilma Warmuth.

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