Bundesheerübung "Felsenberg 2003": Unfallverhütung an erster Stelle

Vier Unfälle bei der Übung "Felsenberg 2003" aufgrund aktueller Witterungsbedingungen Allentsteig (OTS) - Im Rahmen der Übung "FELSENBERG 2003" kam es aufgrund des neuerlichen Wintereinbruchs im nördlichen Waldviertel in den letzten Stunden zu vier Unfällen mit militärischen Fahrzeugen. Bei allen Fällen war der überraschende Wintereinbruch und die damit verbundene Strassenglätte, vor allem in den Nachtstunden, die Ursache. "Bei keinen der Unfälle waren jedoch Zivilpersonen bzw. zivile Fahrzeuge betroffen. Zwei Unfälle endeten leider auch mit Personenschäden, die jedoch mit einer Ausnahme ambulant behandelt werden konnten. Ein Soldat befindet sich noch zu weiteren Behandlungen im Krankenhaus Horn, die weiteren wieder bei ihren Einheiten", sagte dazu der Pressesprecher der Übung "Felsenberg 2003", Major Georg Härtinger. "Für den weiteren Übungsverlauf steht natürlich die Unfallverhütung an erster Stelle. Wir haben nun nochmals eindrücklich alle Kommandanten angewiesen, auf die derzeitigen Witterungsverhältnisse besonders Acht zu geben. Natürlich zählt die Sicherheit unserer Soldaten mehr als der Übungszweck", so Härtinger.

Bei diesen Unfällen zeigte sich auch, dass die Sanitätsversorgung der Soldaten im Einsatzfall bestens klappt. "So wurden alle Soldaten mit auch nur leichten Verletzungen unmittelbar von einem Notarzteam betreut bzw. in einem Fall sofort von der Unfallstelle mit einem rund um die Uhr bereitstehenden militärischen Notarzthubschrauber zur weiteren Behandlung ausgeflogen", so Härtinger. Zur Versorgung der Soldaten stehen während der Übung "Felsenberg 2003" insgesamt 29 Sanitätswägen und 5 Sanitätspanzer, 10 Ärzte sowie ein Notarzthubschrauber zur Verfügung. Die Unfälle werden nun von einer Unfallkommission des Militärkommandos Niederösterreich untersucht.

Übung "FELSENBERG 2003": Soldaten üben friedensschaffenden Einsatz

Seit 02. April ist die Übung "FELSENBERG 2003", die grösste Übung des Österreichischen Bundesheeres im heurigen Jahr, bereits in vollem Gange und verläuft trotz dieser Vorfälle planmässig. Über 6.100 Soldaten, 220 mechanisierte Kampffahrzeuge, 1.100 Räderfahrzeuge und 20 Luftfahrzeuge sind im gesamten Manövergebiet seit Mittwoch im niederösterreichischen Wald- und Weinviertel im Einsatz. Diese Übung steht ganz im Zeichen der Übung eines Szenarios eines friedensschaffenden Einsatzes ("Peace Enforcement") mit UNO-Mandat, nämlich die Befreiung einer fiktiven Provinz "Kampland" von einem völkerrechtswidrigen Überfall von Armeekräften aus "Rotland".

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