ARBÖ: Verkehrsprognose zu den Osterferien

Erhebliche Behinderungen vorprogrammiert

Wien (OTS) - Am kommenden Wochenende sind die Staupunkte in ganz Österreich verteilt. Wie der ARBÖ-Informationsdienst meldet, ist die Ursache dafür der Osterferienbeginn in Gesamtösterreich. Erschwerend kommt der Urlauberansturm aus Deutschland hinzu. Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie Nord-Rheinwestfalen, Saarland, Sachsen und Thüringen haben ebenfalls Osterferienbeginn. Deshalb wird es schon ab Freitag Nachmittag zu erheblichen Behinderungen auf manchen Hauptverbindungen kommen, warnt der ARBÖ-Informationsdienst.

Auf der A12, Inntalautobahn, zwischen Wörgl und Kufstein/Kiefersfelden rechnet der ARBÖ-Informationsdienst das gesamte Wochenende hindurch, immer wieder mit Stauungen. Skifans aus Österreich und Deutschland stürmen in dieser Region noch einmal die Pisten. In weiterer Folge ist mit einer totalen Auslastung der Verbindung Kufstein - Rosenheim, in Bayern, zu rechnen. Auch Kitzbühel wird gut besucht sein. Die B170, Brixental Bundesstraße sowie die B171, Tiroler Bundesstraße, werden deshalb ebenfalls zur Gänze ausgelastet sein. "Das Highlight schlechthin wird mit Sicherheit die B179, Fernpass Bundesstraße werden", ist sich Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst sicher. Über den Fernpass, vor dem Lermoosertunnel, sowie vor dem Grenztunnel Vils/Füssen rechnet der ARBÖ-Informationsdienst mit Blockabfertigung und kilometerlangen Staus. Auch die S16, Arlbergschnellstraße wird an vielen Punkten erschwert passierbar sein. Einer davon ist mit Sicherheit bei Dalaas, der Dalaasertunnel.

Erschwert passierbar wird auch die A13, Brennerautobahn, Richtung Italien sein. Vor der Mautstelle Schönberg ist mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen. Im weiteren Verlauf staut es sich, auf der verlängerten A13. Auf Südtiroler Seite, kommt es auf der verlängerten Brennerautobahn, Richtung Bozen vor der Mautstelle Sterzing somit zu Verzögerungen. Kilometerlange Staus sind hier nicht auszuschließen, da viele Autofahrer die Karwoche für einen Urlaub in Italien nützen.

Das "Stau-Highlight" in Vorarlberg ist die A14, Rheintalautobahn mit Schwerpunkt an zahlreichen Tunnelportalen. Zum Nadelöhr werden die Tunnelportale in Feldkirch, vor dem Ambergtunnel, in Bregenz, vor dem Pfändertunnel, sowie vor dem Citytunnel. Der ARBÖ-Informationsdienst empfiehlt hier über die L190, Vorarlberger Straße auszuweichen. Diese verläuft parallel zur A14, zwischen Feldkirch und Bregenz.

In Salzburg ist die A10, Tauernautobahn das Sorgenkind schlechthin. Hauptaugenmerk liegt hier auf dem Tauerntunnel. Zwischen Zederhaus und Flachau-Winkel rechnet der ARBÖ-Informationsdienst mit längeren Wartezeiten vor den Tunnelportalen, in beiden Richtungen. In weiterer Folge staut es sich auf der A10, auf Höhe des Katschbergtunnels, zwischen Rennweg und St. Michael. Eine Ausweichmöglichkeit wäre die B99, Katschbergbundesstraße. "Auf Winterbereifung und Schneeketten sollte bei einer Fahrt in die Berge nicht verzichtet werden", warnt Thomas Woitsch weiters. Die instabile Wetterlage sorgte schon in den vergangenen Tagen immer wieder für Aufregung in dieser Region. ARBÖ-Verkehrsexperte Woitsch rät, sich über das Wetter vor der Abfahrt zu informieren. Die aktuelle Wetterlage, sowie das Bergwetter ist auf der ARBÖ-Homepage, http://www.wetterline.at , abrufbar.

Auf der A1, Westautobahn wird es an manchen Stellen zu Überlastungen kommen. Besonders im Bereich Salzburg/Stadt muss man mit Behinderungen rechnen. Ab dem Walserberg kommt es auf der A8, Verbindung Salzburg - München, in beiden Richtungen immer wieder zu Stau. Zahlreiche Deutsche Urlauber werden die Autobahnen Salzburgs und Bayerns geradezu überfluten, sind sich die ARBÖ-Verkehrsexperten sicher.

In Oberösterreich wird die A1, Westautobahn, im Verlauf zwischen Linz und St. Pölten, zum Nadelöhr für viele Autofahrer. Zahlreiche Baustellen werden Grund für Überlastungen sein. Als Schlüsselstelle ist in Niederösterreich die A2, Südautobahn zu betrachten. Ab Mödling ist Richtung Wien, aufgrund einer Großbaustelle mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. In Wien selbst werden die Stadtausfahrten, sowie die A23, Südosttangente in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonderes Hauptaugenmerk liegt auf der A23, Richtung Kagran, um den Knoten Landstraße. Die "Fly over - Konstruktion", welche ansonsten dem fließenden Verkehr hilft, ist in diesem Bereich aufgrund des starken Wochenendverkehrs ein Mitauslöser des "Wiener Osterstaus". Aufgrund des Ferienverkehrs rechnet der ARBÖ-Informationsdienst mit kilometerlangen Stauungen rund um diesen Baustellenbereich. Die Auswirkungen werden auch auf vielen Auffahrten zur Tangente, sowie auf der A21, Wiener Außenringautobahn, Richtung A2, Südautobahn, spürbar sein. Richtung Norden wird sich der Verkehr an den Grenzstellen zur Tschechischen Republik bemerkbar machen. An den Grenzübergängen Drasenhofen (CZ), Kleinhaugsdorf (CZ) und Wullowitz (CZ) ist mit langen Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich zu rechnen, meldet der ARBÖ-Informationsdienst.

Die A4, Ostautobahn, Richtung Nickelsdorf, bei der Ausfahrt Parndorf, sowie die Österreichisch/Ungarischen Grenzen werden laut ARBÖ-Informationsdienst von vielen Autofahrern geradezu überflutet. Mit längeren Wartezeiten muss man also vor den Grenzübergängen Nickelsdorf (H), Klingenbach (H) und Deutschkreuz (H), bei der Ausreise aus Österreich, rechnen. Auch auf der S31, Burgenland Schnellstraße, sowie auf der B50, Burgenland Bundesstraße ist zeitweise mit Behinderungen zu rechnen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie zum Straßenzustand, und zu Baustellen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Nummer 89 12 17, oder im Internet unter www.verkehrsline.at, sowie im ORF-Teletext auf Seite 431.

Grafik(en) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Grafik Service, sowie im OTS Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

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