Schender: "Auch in bestehende Pensionen eingreifen!"

Bestehende Privilegien der Beamten müssen weg

Wien, 2003-04-08 - "Ich begrüße die Pensionsreformpläne der Bundesregierung als ersten mutigen Ansatzpunkt und fordere das unbeirrte Vorantreiben der Reform. Die Verantwortung für eine gesicherte Zukunft und ein gerechter Generationenvertrag machen diese Schritte unumgänglich", so der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend Mag. Rüdiger Schender.

"Es ist eine sofortige Angleichung der unterschiedlichen Pensionssysteme notwendig. Daher erscheint es mir insbesondere unverständlich, warum bestehende Privilegien und Begünstigungen im Bereich der Beamtenpensionen nicht nachhaltiger einer Überprüfung und Korrektur unterzogen werden", so Schender weiter.

Weiters wird eine stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Beitragsjahre anstelle eines fixen Pensionsantrittsalters und die besondere Berücksichtigung der Anzahl der aufgezogenen Kinder und von Kindererziehungszeiten angeregt.

"Auch der Eingriff in bestehende Pensionen darf kein Tabuthema darstellen. Der Solidaritätsgedanke aller Generationen ist ein Gebot der Gerechtigkeit. Daher fordert der Ring Freiheitlicher Jugend insbesondere bei hohen Pensionen, wie etwa bei Politiker- und Beamtenpensionen, sowie bei Beziehern von Mehrfachpensionen die Einführung eines Solidaritätsbeitrages", so Schender abschließend. (Schluß) bxf

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