SUPerNow: FP-Donaustadt warnt vor "Hainburg 2" bei Umsetzung der Durchfahrungs-Variante

Veranstaltung zeigte massive Ablehnung der Pläne der Stadt Wien Veranstaltung zeigte massive Ablehnung der Pläne der Stadt Wien

Wien, 08.04.03 (fpd) - Die gestrige Informationsveranstaltung zum SUPerNow-Verfahren im Donaustädter Haus der Begegnung brachte ein eindeutiges Ergebnis. Die Bevölkerung lehnt die irrwitzige Trassenführung der Nordostumfahrung quer durch den 22. Bezirk eindeutig ab, berichtete heute der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.

Im gesteckt vollen Saal machten die am meisten betroffenen Bürger aus Aspern, Breitenlee, Essling, Neu-Essling und Hirschstetten dem Planungsstadtrat überdeutlich klar, dass eine Hochleistungsstrecke mitten durch Siedlungsgebiete mit 150.000 Autos und Schwerlastern täglich genauso unakzeptabel sei wie die geplante "Shopping-City-Nord" am Asperner Flugfeld.

Eine Stadtumfahrung solle, wie schon der Name sage und es in allen europäischen Großstädten auch der Fall ist, die Stadt um- und nicht durchfahren. Eine "Nordosttangente" samt "Shopping-City-Nord" sei nicht nur verkehrsplanerisch unsinnig sondern auch ein Verbrechen an der betroffenen Bevölkerung.

Nur weil sich Wien im Vorfeld der geplatzten Weltausstellung mit dem Kauf des Flugfeldes verspekuliert und dort bislang mehr als 100 Mio. Euro "in den Acker" gesetzt habe, dürfe nicht die Bevölkerung die Zeche zahlen. Scheinbar zähle nur das Geld und doch nicht der Mensch. Sollte die Stadt Wien diese menschenfeindliche Planung jedoch weiter verfolgen, könnte ein 2. Hainburg drohen, warnte Mahdalik abschließend. (Schluß)am

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