Originalbrief Böhmdorfer-Höpfel

Wien (OTS) - Sehr geehrter Herr Universitätsprofessor!

Ich höre, dass sie in den Vorlesungen manchmal als unsachlich und unnötig empfundene herabsetzende Äusserungen über die FPÖ und vor allem über meine Person machen und dabei auch die Justizpolitik in dieser Art und Weise kritisiert wird.

Natürlich freue ich mich über jede Anteilnahme an der Justizpolitik, insbesondere über Anregungen, Verbesserungen und sachliche Kritik. Ich gehe davon aus, dass letztlich ihre Äusserungen auch in diesem Sinne gemeint sind, auch wenn sie von den Hörern offenkundig oft anders empfunden werden.

Ich bin ausdrücklich bereit, sehr geehrter Herr Professor, mich in- oder ausserhalb von Vorlesungen ihnen und ihren Studenten zu einem Gespräch mit Themen ihrer Wahl zur Verfügung zu stellen. Gerade was zum Beispiel die Problematik des Jugendgerichtshofes anbelangt wäre ein aufklärendes Gespräch von grossem Nutzen, aber auch jedes andere Thema ist mir recht. Es liegt an Ihnen, auf dieses Gesprächsangebot zurückzukommen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Anlagen: keine

Herrn
Univ.-Prof. Dr. Frank Höpfel
Universität Wien
Schottenbastei 10 - 16
1010 Wien

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Bundesministerium für Justiz
Elisabeth Zacharia
Pressesprecherin des Justizministers
Tel.: (++43-1) 52 1 52-2173
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