Kärntner GKK zu ständigen "Privilegien-Vorwürfen": Personalentscheidungen, Gehaltsregelungen u. Ä. sind gesetzlich geregelt und keine Privilegien!

ASVG-Änderungen betreffen auch SV-Bedienstete!

Klagenfurt (OTS) - Vorwürfe in Richtung "Privilegien in der Sozialversicherung" werden zurückgewiesen! Es gibt keine Sonderregelungen, die über die geltenden Kollektivvertragsbestimmungen hinausgehen!

Rechnungshofberichte, aber auch Auswertungen des "Trägerübergreifenden Controllings (TÜC)" der Sozialversicherungsträger attestieren der Kärntner Gebietskrankenkasse eine innovative Haltung, die nicht zuletzt durch den Einsatz moderner Managementmethoden herbeigeführt werden konnten. Auch leistet die Kärntner Gebietskrankenkasse keinerlei Zahlungen, Abfertigungen u. Ä. über die gesetzlichen Ansprüche ihrer Dienstnehmer hinaus.

Der Sparwille im Bereich der Kärntner Kasse wurde in den letzten Jahren mehrfach durch verschiedene Projekte, durch Steigerung der Kundenfreundlichkeit, Entbürokratisierungsmaßnahmen, wie z. B. bei den Verordnungen, Rezeptbewilligungen, Krankenstandsvorladungen etc., durch den Aufbau neuer Dienstleistungen in den Bezirksstädten (One Stop Shops) und der Einführung von Balanced Scorecard als international anerkanntes System dokumentiert.

Nicht zuletzt ist die angestrebte Rückführung des Verwaltungsaufwandes (Personal- und Sachkosten) im Jahr 2003 auf das Niveau des Jahres 1999 (!) wohl mehr als ein Beweis für Reformbereitschaft in der Gebietskrankenkasse. Alle diese Vorgänge sind der Aufsichtsbehörde (Dr. Dieter Platzer und Mag. Erika Napetschnig) bekannt.

Bei allen in den letzten Jahren erfolgten Rankings über Einkommensverhältnisse in österreichischen Unternehmen wurden überdies die Sozialversicherungsträger in Summe wie auch die einzelnen Gebietskrankenkassen niemals als "privilegienverdächtige" Institutionen ausgewiesen.

Es ist auch in Erinnerung zu rufen, dass der enorme Geldbedarf der Gebietskrankenkassen und der gesamten Sozialversicherungsträger nicht aus Eigenverschulden oder aus mangelndem Sparwillen entstanden ist, sondern bekanntlich durch Strukurprobleme. Dieser Umstand ist gerade dem Land Kärnten bekannt, da die Beitragseinnahmen der Kärntner Versicherten im untersten Drittel im Bundesvergleich liegen.

Auch der Vorwurf "teurer Kassen" wird von Seiten der Kärntner Gebietskrankenkasse entschieden zurück gewiesen und auf den niedrigsten Verwaltungsaufwand im internationalen Vergleich hingewiesen. Während die heimischen Gebietskrankenkassen
bei 3,7 % Verwaltungsaufwand liegen, sind die unter Wettbewerb stehenden deutschen Krankenversicherungen mit 6,5% deutlich höher, ganz zu schweigen von den Verwaltungskennzahlen der privaten Krankenversicherungen, die bis zu 30% aufweisen.

Dass Bedienstete der Sozialversicherungen als ASVG-Versicherte alle wirksam werdenden Veränderungen "spüren" und mittragen werden, sollte allen öffentlichen Verantwortungsträgern ebenso klar und bewusst sein.

Der Direktor Der Obmann
Mag. Alfred Wurzer e.h. Helmut Pansi e.h.

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