Friewald: 17 Millionen Euro Hochwasserhilfe aus der Europäischen Union

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich läuft weiter

St. Pölten (NÖI) - Rund eine Milliarde Euro beträgt das Schadensausmaß der Hochwasserkatastrophe des vergangenen Sommers in Niederösterreich. In einer unvergleichlichen Welle der Hilfsbereitschaft haben Freiwillige aus allen Regionen des Landes geholfen, die Not und das Elend der ersten Tage zu lindern. Damit hat Niederösterreich seine Rolle als Insel der Menschlichkeit einmal mehr unter Beweis gestellt. Die finanzielle Hilfe, die rasch und möglichst unbürokratisch in Angriff genommen wurde, wird neben dem Land und dem Bund auch von der Europäischen Union unterstützt. So wurde nun für Niederösterreich ein Betrag von 17,43 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung gestellt, stellt LAbg. Rudolf Friewald fest.****

Neben der Wiederinstandsetzung der Infrastruktureinrichtungen, wie Straßen und Brücken läuft auch die Hochwasserhilfe an die privat Geschädigten weiter. So wurden bisher an rund 17.000 Geschädigte 173,5 Millionen Euro an Hochwasserhilfe ausbezahlt. Noch immer werden Schadensmeldungen und Anträge für die Höherförderung abgegeben, die rasch bearbeitet werden, betont Friewald.

Wasser ist die Grundlage des Lebens, das wir in Niederösterreich weiter schützen werden und heuer im Jahr des Süßwassers auch in der Landesverfassung verankern wollen. Gerade Hochwassersituationen zeigen uns aber, dass Wasser Platz braucht. Die von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierte Wassercharta, die die Wasserpolitik in Niederösterreich festschreibt, nimmt auch auf diese Situationen Bedacht. Damit soll künftig der Schaden bei derartigen Katastrophen so gering wie möglich gehalten werden, betont Friewald.

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