Landauer – Weltgesundheitstag: Gesundheitserziehung als Unterrichtsfach installieren!

Ganztägige Anstellung von Schulärzten gefordert

Wien, 2003-04-07 (fpd) - Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages erneuerte die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, die Forderung nach der Installierung des Pflichtfaches Gesundheitserziehung im Lehrplan und die damit verbundene Einbeziehung von Medizinern in das Unterrichtsgeschehen. Auf diese Weise könne frühzeitig ein positives Gesundheitsbewusstseins erreicht werden. Nur durch eine ausreichende medizinische Versorgung, Beratung und Betreuung im Kindesalter wird es möglich sein, die körperliche und gesundheitliche Unversehrtheit der Jugend zu gewährleisten. ****

Weiters forderte Landauer die Abkehr vom System der teilzeitbeschäftigten Schulärzte. "Gleich den Arbeitsmedizinern in Betrieben müssen Schulärzte ganztägig angestellt und leistungsgerecht entlohnt werden". Dass damit auf den ersten Blick zusätzliche Kosten verbunden sind, wird von Landauer gar nicht bestritten. Die Freiheitliche Gesundheitssprecherin gibt aber zu bedenken, dass durch die Verhinderung und rechtzeitige Erkennung von Gesundheitsschäden große finanzielle Belastungen für die Volkswirtschaft verhindert werden könnten. Werden die eingesparten Behandlungskosten berücksichtigt, kommt der ganztägig beschäftigte Schularzt "billiger" als bei Beibehaltung des jetzigen Systems.

"Besonders in den Bereichen Haltungsschäden, Alkohol- bzw. Nikotinmissbrauch sowie beim illegalen Drogenkonsum gibt es bei den Jugendlichen dramatische Entwicklungen. Nur die rechzeitige Einbindung von Medizinern könnte eine positive Trendumkehr bewirken", betonte Landauer abschließend. (Schluss) lb

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