Bures kritisiert "Sonderrechte für ÖVP-Pensionsmultis"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures erneuert ihre Kritik an den ÖVP-Abgeordneten Stummvoll und Fasslabend, die neben ihrem Abgeordnetengehalt auch eine Politikerpension beziehen. "Alles, was die ÖVP Arbeitern und Angestellten zumutet, gilt für die ÖVP-Pensionsmultis natürlich nicht: Weder durch Abschläge noch Durchrechnung wird die Pension von Stummvoll und Kollegen gemindert", so Bures. "Und Stummvoll bekommt seine Pension nicht für 23 Jahre Arbeit, wie er selbst gemeint hat, sondern für dreieinhalb Jahre als Staatssekretär." Bures empfiehlt für Stummvoll zunächst einmal eine leistungsgerechte Pension. Stummvoll hat bekanntlich eine "leistungsgerechte" Bezahlung für Abgeordnete wie ihn ("einer der besten Redner", stellvertretender Klubobmann, Finanzsprecher) gefordert. Bures hält es für "unmoralisch, wie die ÖVP-Pensionsmultis für sich selbst Sonderrechte beanspruchen". ****

Außerdem forderte Bures Stummvoll dazu auf, zu erklären, ob er neben den bekannt gewordenen Mehrfachbezügen auch noch aus seiner früheren Tätigkeit als Wirtschaftskammer-Generalsekretär eine Pension bezieht oder ob er sich eventuell bestehende Ansprüche hat ablösen lassen.

"Der ÖVP geht es ja, wenn man ihren Beteuerungen glauben darf, bei den Pensionen nicht zuletzt um die Transparenz", sagte Bures am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Stummvoll soll da gleich mit gutem Beispiel voran gehen und den Anfang machen." (Schluss) wf

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