LH-Stv. Erich Haider: 700 Millionen € jährlich in Oberösterreich investieren

Mit 15 Prozent des Landesbudgets die Wirtschaft im Land erfolgreich ankurbeln=

"Die Wirtschaft in Oberösterreich braucht eine verlässliche Politik um zu planen. Wir brauchen eine echte Deregulierung bei Betriebsgründungen im Gewerbe mit dem Effekt, dass durch neu geschaffene Klein- und Mittelbetriebe höhere Beschäftigung im Land erreicht werden kann. Zudem benötigt Oberösterreich in ganz speziellen Regionen, besonders das Mühlviertel angesichts der bevorstehenden EU-Osterweiterung, Sonderförderprogramme", so LH-Stv. Erich Haider . 700 Millionen € oder 15 Prozent des Landesbudgets sollen jährlich in die Wirtschaft investiert werden.

"Diese Investitionen können durch Umschichtungen im Landesbudget erreicht werden – vom Sachaufwand hin zu Investitionen, denn derzeit beträgt der Sachaufwand bereits 42 Prozent des Landeshaushaltes", rechnet LH-Stv. Erich Haider vor. "Aber natürlich ohne Schulden zu machen!"
Wie dramatisch sich die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftlage in Oberösterreich derzeit präsentiert, zeigen ohnehin die Zahlen: Schon im Vorjahr waren in Oberösterreich mehr als 26.000 Menschen ohne Arbeit. Durch Verschlechterungen bei der Altersteilzeit sowie die Abschaffung der Frühpensionen wird die Situation weiterhin verschärft. Experten rechnen mit weiteren 12.000 Arbeitssuchenden bis zum Jahr 2006 in Oberösterreich.
"Wir setzen mit ganzer Kraft auf gute Ausbildung", so LH-Stv. Erich Haider, "denn wir gehen ab 2005 einem riesigen Fachkräftemangel entgegen. Schon jetzt benötigen 60 Prozent aller Betriebe, die Arbeitskräfte suchen, gut ausgebildete Fachkräfte.
Damit auch in Zukunft Oberösterreich ein willkommener Ort für moderne Betriebsansiedlungen sein kann, muss nach den Vorstellungen von LH-Stv. Erich Haider bereits mit einer Stärkung der Volks- und Hauptschulen begonnen werden. "Zudem ist eine Vollausstattung der Berufsschulen mit EDV unverzichtbar, ebenso ein Ausbau der HTLs sowie Mittelschulen in den Regionen." Als weitere Maßnahmen soll es eine verstärkte Ausbildung von Frauen in traditionellen Männerberufen geben, parallel dazu mehr Fachhochschulplätze sowie eine Stärkung der Universitäten."

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