A 23: Fly over plangemäß in Funktion

Wien (OTS) - Trotz Regengüssen und Sturmböen in der vergangenen Nacht ist auf der A 23/Südosttangente das Fly over auf der Richtungsfahrbahn Norden (Kagran) beim Knoten Landstraße, am Sonntag gegen Mittag, wieder plangemäß in Funktion gegangen. Das bewährte Team der MA 29 -Brückenbau und Grundbau, unter der Leitung von TAR Ing. Paul Scheuchenpflug, konnte zusammen mit der Stahlbaufirma (Waagner-Biro) - insgesamt waren 45 Mann im Einsatz - trotz der ungünstigen Wetterlage eine Verzögerung vermeiden, auch wenn beispielsweise das zenitmetergenaue Einschwenken der Stahlbauteile mittels 2 Großkränen bei den herrschenden Windgeschwindigkeiten nicht ganz unproblematisch war. Dazu Scheuchenpflug: Man könne - auch wenn das Fly over nunmehr schon das vierte Jahr im Einsatz sei -eigentlich nie von Routine sprechen, denn jeder Einsatzort habe seine spezifischen Eigenheiten, hier sei es etwa eine leichte S-Kurvenlage gewesen, die eine Verstärkung mittels Stahlfutterplatten erforderlich gemacht habe. Auch bei den Anrampungen habe man neue geänderte Stahlbauelemente montiert, die zusammen mit einer Lage Kaltasphalt einen möglichst erschütterungsfreien Übergang auf die Brücke gewährleisten sollen.

Durch die erstmalige Verwendung des Fly over in Gestalt einer vierspurigen Konstruktion, Gesamtbreite nunmehr knapp 13,5 Meter, ist das Gewicht der 106 Meter langen Behelfsbrücke auf 300 Tonnen gestiegen. Die Stahlbauelemente wurden auf 16 Sattelschlepper verteilt, antransportiert und mittels zweier Großkräne eingehoben. Laufen die Arbeiten der MA 29 - wie stets in den letzten Jahren -plangemäß, wird dieser Einsatz mit 9. Mai beendet sein.

Für das Befahren der gegenständlichen Örtlichkeit wurde seitens der MA 46 als Verkehrsbehörde eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern festgelegt. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Befahren mit dieser Geschwindigkeit - auch für LKW und Busse - völlig problemlos ist. Um unnötige Staus vor dem Fly over zu vermeiden, ersuchen die BPDion Wien/Verkehrsleitzentrale, und die MA 46 - Verkehrsorganisation, die Fahrzeuglenker dringend, ihre Geschwindigkeit nicht mehr als nötig zu verringern. Besondere Aufmerksamkeit sollte jedoch - bis sich der Verkehrsfluss eingespielt hat - dem Verschneidungsbereich nach dem Fly over gewidmet werden, weil hier von der äußeren Gürtelrampe her Kommende mit den vom Fly over zur Abfahrt St. Marx Ausbiegenden zusammentreffen. (Schluss) pz

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