"profil": Rätsel um Groers Testament

Letzter Wille des verstorbenen Kardinals nicht auffindbar

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde kein Testament des kürzlich verstorbenen Wiener Alterzbischofs Hans Hermann Groer gefunden, obwohl dieser vor seinem Tod mitgeteilt hatte, ein solches in seinem Zimmer im Kloster Marienfeld hinterlegt zu haben. Nun gibt es Spekulationen über mögliche Ursachen für die Unauffindbarkeit von Groers letztem Willen.

Zwar befinden sich in Groers Nachlass keinerlei Wertgegenstände, dafür aber ein tausende Briefe umfassendes Privatarchiv, das der penible Groer angelegt hatte und testamentarisch für 50 Jahre sperren wollte. Wer künftig über dieses Archiv verfügen wird, ist laut "profil" unklar. Groer wollte es angeblich in Marienfeld belassen, doch auch sein Stammkloster Göttweig oder gar der Vatikan könnten darauf Ansprüche erheben.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0001