Roboterfußball WM in Wien

Vom 28. September bis 3. Oktober, Halle C, Messegelände

Wien (OTS) - "Roboterfußball ist nicht nur eine höchst unterhaltsame Form der 'wichtigsten Nebensache der Welt', sondern auch ein kräftiges Zeichen dafür, dass sich die Wissenschaft schon lang aus ihrem angeblichen Elfenbeinturm herauswagt. Denn nur wer wissenschaftliche Errungenschaften sichtbar, erlebbar und nutzbar macht, kann langfristig Verständnis für die Wissenschaft erzeugen und für ein forschungsfreundliches Klima sorgen", erklärte Wiens Finanz-und Wirtschaftsstadt Dr. Sepp Rieder am Freitag im Rahmen eines gemeinsamen Mediengespräches mit dem Rektor der TU Wien, Prof. Dr. Peter Skalicky und dem Vorstand des Instituts für Handhabungsgeräte und Robotertechnik (IHRT) der TU, Prof. Dr. Peter Kopacek.

Rieder: "Uns ist klar, dass eine Roboterfußball-WM keine sportliche Massenveranstaltung im klassischen Sinn sein kann. Trotzdem ist die WM ein Signal an eine im weltweiten Maßstab zwar vergleichsweise kleine, aber umso qualifiziertere und interessiertere Zielgruppe. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Wien etwa 3000 Nächtigungen bewirken, was mich als für den Tourismus zuständigen Stadtrat natürlich besonders freut. Darüber hinaus konnte Prof. Kopacek - mit Unterstützung des Wiener Kongressbüros - auch noch den Weltkongress der FIRA (Federation of International Robot Soccer Asscociation) an Land ziehen, der zeitgleich vom 1. bis 3. Oktober stattfinden wird und zu dem nochmals 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden." Im Rahmen der Wissenschaftsförderung der Stadt Wien wurde das Projekt darüber hinaus mit 15.000 Euro unterstützt.

Mit dem Thema, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis verwertet werden können, beschäftigt sich seit dem Vorjahr auch eine gemeinsame Initiative von Stadt Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität Wien. Im Rahmen des Projektes IniTS -Universitäres Gründerservice Wien GmbH sollen Wissenschaftler zu potenziellen Firmengründern werden und von der Gründungsidee bis zur Unternehmensgründung begleitet werden. Im Rahmen von IniTS stehen in den ersten fünf Jahren rund 8,4 Mio. Euro für Unternehmensneugründungen zur Verfügung.

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