EU - Ein Markt, eine Währung, aber 15 Steuersysteme

Linz (OTS) - Der gemeinsame Binnenmarkt ist fast vollendet, aber noch immer werde die EU-weite Unternehmenstätigkeit durch Hindernisse im Bereich der Steuerrechts erschwert, stellte heute der EU-Ausschußvorsitzende des Bundesrates Gottfried Kneifel fest. Kleine und mittlere Unternehmen seinen von den unterschiedlichen Steuerstandards besonders unangenehm betroffen.

Kneifel forderte deshalb als ersten Schritt die Schaffung einer EU-weit konsolidierten steuerlichen Bemessungsgrundlage für Unternehmen. Als zweiten Schritt forderte Kneifel eine Reform, mit dem Ziel die Unternehmensbesteuerung zu erleichtern. Konkret sollen Steuerhindernisse und die Probleme, die sich durch 15 nationale Steuerregelungen ergeben, reduziert werden.

Die unterschiedlichen Steuersysteme halten allzuviele Klein- und Mittelbetriebe davon ab, die Vorteile des großen gemeinsamen europäischen Marktes zu nutzen.

Ein EU-weit harmonisiertes Steuersystem werde zweifellos viele zusätzliche kleine und mittlere Unternehmen zu Exportaktivitäten motivieren, sagte Kneifel.

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