Rudolf Hundstorfer: Ein "starker" Vertreter der ArbeitnehmerInnen

Das Vertreten anderer hat er zu seinem Beruf gemacht (6)

Wien (FSG). Seine Heimat ist die Welt der Arbeit und er ist ein "starker" Vertreter der ArbeitnehmerInnen, so das Kurzportrait des heute bei der Wiener Landeskonferenz neugewählten FSG-Vorsitzenden Rudolf Hundstorfer.++++

Rudolf Hundstorfer wollte immer schon einen Beruf ergreifen, wo er mit Menschen zu tun hatte. Also wurde er "Rathausmann". Die Lehrjahre waren keine "Herrenjahre", doch er lernte viel fürs weitere Leben, wurde durch verschiedene Abteilungen "geschleust". Er war u. a. in den Verwaltungen des Franz-Joseph-Spitals und bei den Wohnhäusern tätig, bis er schließlich in den Bezirksvorstehungen des fünften und 22. Bezirks als Verwaltungsbeamter Bürgernähe praktizieren konnte. Schon als Lehrling wurde Rudolf Hundstorfer zum Jugendvertrauensrat gewählt. Später wurde er Personalvertreter und übersiedelte schließlich als KollegInnenvertreter in die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), deren Geschäftsführender Vorsitzender er derzeit ist.

Das Vertreten anderer hat er zu seinem Beruf gemacht. Deshalb ist er oft "dagegen". Rudolf Hundstorfer, Geschäftsführender Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, der österreichweit mehr als 172.000 Mitglieder angehören, ist gegen die Privatisierung des öffentlichen Dienstes, weil er nicht zulassen kann, dass "durch absolute Gewinnmaximierung Betriebe ausgelagert werden". Der Sozialdemokrat verweist darauf, dass seine KollegInnen gute Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit leisten, die freilich dann, wenn nur mehr der Profit im Vordergrund stünde, für die Bevölkerung so nicht mehr möglich wäre. Viele Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen dies eindeutig. Er ist dagegen und versteht sich zu wehren, wenn alles mies gemacht wird. Als Sozialdemokrat hat er, der gestandene Gewerkschafter, immer das Gemeinsame vor das Trennende gestellt.

Zur Person von Rudolf Hundstorfer

Geboren: 19. September 1951 in Wien
Erlernter Beruf: Bürokaufmann
Schulbildung: Volks- und Hauptschule, Externistenmatura Gewerkschaftliche Stationen: 1967 Jugendvertrauensmann, ab 1976 freigestellter Personalvertreter, ab 1987 Leitender Referent, seit 11. Oktober 2001 Geschäftsführender Vorsitzender der GdG Politische Stationen: Funktionen in verschiedenen Gremien der SPÖ-Landesorganisation Wien und der Bezirksorganisation Floridsdorf, stellvertretender Vorsitzender der FSG; seit 2. März 1990 Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates, seit März 1995 erster Vorsitzender des Wiener Gemeinderates. (ew)

FSG, 2. April 2003
Nr. 024
(Fortsetzung)

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