Gehrer besucht anlässlich des Andersen-Tags Lesefest der evangelischen Volksschule Wien

Positive Zwischenbilanz zu LESEFIT Wien (OTS) - Eine positive Zwischenbilanz über LESEFIT zog Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich des heutigen Andersen-Tags bei dem Lesefest der evangelischen Volksschule Karlsplatz in Wien. "So wie in der evangelischen Volksschule gab es in ganz Österreich an vielen Schulen Lesefeste, Lesenächte und ähnliche Projekte, mit denen bei den Kindern die Leselust geweckt und gefördert wird", erklärte Gehrer. Darüber hinaus wurde allen Volksschulen das Salzburger Lese-Screening zur Früherkennung von Leseschwächen zur Verfügung gestellt.

Beim Lesefest in der evangelischen Volksschule beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aspekten des Lesens. Eine Klasse hat eine Vorleseecke eingerichtet, eine andere macht eine Befragung zum Thema Buchautoren, eine weitere beschäftigt sich mit Sprichwörtern die in verschiedenen Büchern vorkommen. Beispielsweise durch Leserätsel (in welchem Buch kommt ein schwarzer Rabe vor?) werden die Kinder auf spielerische Weise zum Lesen verlockt.

Der Geburtstag von Hans Christian Andersen (2. April), wurde von der UNESCO zum internationalen Tag der Kinder- und Jugendliteratur erklärt und wird in Österreich seit 22 Jahren begangen. Gehrer nahm den Andersen-Tag zum Anlass, ein Lesefest der evangelischen Volksschule Karlsplatz in Wien zu besuchen.

Zahlreiche LESEFIT - Projekte fördern Leselust der Kinder

Bereits im Herbst 2002 versandte das Bildungsministerium mehr als 100.000 LESEFIT-Informationsfolder an die Eltern von Volksschulkindern. Eltern, die ihre Kinder heuer in die Volksschulen eingeschrieben haben, erhielten eine der 114.000 Broschüren "Lesen können heißt lernen können" mit Tipps und Hinweisen zum Start ihrer Kinder ins Leseleben. Die Internetplattform www.lesefit.at bietet seit Oktober 2002 Fachbeiträge für Eltern und Lehrpersonen, Informationen zu LESEFIT-Projekten und praktische Lesetipps. Über 17.000 Besucherinnen und Besucher haben 134.000 mal auf die Seiten der Internetplattform zugegriffen.

Erfolgreich verläuft die Aktion "Eltern setzen Lesezeichen", die Eltern mit ihren Kindern zum Lesen anregen soll. Passend zum Inhalt eines Buches, das das Kind gelesen hat, wird gemeinsam ein Lesezeichen gestaltet. Die fertig gebastelten Lesezeichen werden an den Schulen gesammelt oder an den Buchklub geschickt und am 5. Juni 2003 im Rahmen eines großen Lesefestes in der Nationalbibliothek als großes öffentliches "Zeichen für das Lesen" präsentiert. Beim Buchklub sind bisher bereits 3.000 Einzeleinsendungen eingetroffen.

Über 500 Klassen nehmen am Gewinnspiel "DEM WISSEN AUF DER SPUR -EIN MEDIENPUZZLE" teil. Mit diesem Projekt, das über die Internet-Adresse www.welttag-des-buches.at läuft, werden Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Schulstufe zum Lesen von Medien motiviert. Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler wurden mit den vier Harry-Potter-Lesefesten" erreicht, die gemeinsam mit Coca-Cola-Österreich veranstaltet wurden.

Seit Beginn von LESEFIT fanden bereits mehr als 160 Veranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema lesen statt. An den Schulen gab es unzählige Leseabende und Lesenächte, Bücherlesungen und Lesefeste. Der Buchklub, der die LESEFIT-Initiative von Bildungsministerin Gehrer umsetzt, informierte mit seiner Lehrerzeitschrift "jum - jugend und medien" alle Pflichtschulen. Verschiedene Zielgruppen, darunter Eltern und Partnerorganisationen wurden mit 42 Aussendungen mit einer Gesamtauflage von 857.000 Stück über LESEFIT informiert. "Lesen ist die wichtigste Kulturtechnik. Wer nicht sinnerfassend lesen kann, der kann nicht lernen, hat kaum berufliche Chancen und kann an der gesellschaftlichen Entwicklung nicht teilnehmen. Ich danke allen, die dazu beitragen, dass unsere Kinder verlässlich sinnerfassend lesen können", so Gehrer abschließend.

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