Die Einschlussphase der klinischen Studie CARE-HF ist abgeschlossen

Sie untersucht die Auswirkung der kardialen Resynchronisationstherapie auf die Mortalität und Morbidität von Patienten mit Herzinsuffizienz

Düsseldorf (OTS) - Diese umfangreiche Herzinsuffizienz-Studie untersucht die Langzeitergebnisse der kardialen Resynchronisationstherapie hinsichtlich Mortalität und Morbidität bei Patienten mit Herzinsuffizienz aufgrund von unkoordinierter Pumpleistung des Herzens.

Mehr als 22 Millionen Menschen weltweit, davon 6 Millionen Menschen in Europa und 160.000 Menschen in Österreich, leiden unter einer chronischen Schwäche des Herzmuskels, der sogenannten Herzinsuffizienz. Chronische Herzinsuffizienz tritt immer dann ein, wenn das Herz nicht mehr genügend Blut durch das Körpergewebe pumpen kann. Jährlich kommen etwa 16.000 neue Fälle in Österreich hinzu. Ihnen kann die kardiale Resynchronisationstherapie helfen, bei der durch die Stimulierung beider Herzkammern mit Elektroden - ähnlich eines Herzschrittmachers - deren Pumpleistung wieder in Gleichtakt gebracht (resynchronisiert) und verbessert wird. Verschiedene Studien konnten bereits den hohen Nutzen der kardialen Resynchronisationstherapie für die Betroffenen, durch die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Lebensqualität, feststellen. Die positiven Auswirkungen auf die langfristige Auswirkung auf die Lebensdauer (Mortalität) und Krankheitsverlauf (Morbidität) müssen jedoch noch untersucht werden. In die CARE-HF-Studie (Cardiac Resynchronization in Heart Failure = Kardiale Resynchronisation bei Herzinsuffizienz) wurden 814 Patienten in 82 klinischen Zentren in 12 europäischen Ländern aufgenommen - darunter auch österreichische Kliniken. Die Patienten werden über einen Zeitraum von 18 Monaten untersucht. Unterstützt wird die Studie von dem Unternehmen Medtronic.

"Ich halte die CARE-HF Studie für eine der wichtigsten aktuellen Untersuchungen zur Verbesserung der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz. Nur durch derartige gute, kontrollierte und wissenschaftlich einwandfreie Studien kann der Wert einer neuen Therapie mit Sicherheit festgestellt werden. Schon jetzt lässt sich vermuten, dass Patienten dadurch von der biventrikulären (1) Stimulation des kranken Herzens profitieren, dass sie sich besser und leistungsfähiger fühlen. Wenn die Untersuchung tatsächlich so ausgeht, wie wir es erwarten und hoffen, dann kann auch bewiesen werden, dass sie länger leben. Das ist schließlich das Ziel einer jeden Herzinsuffizienztherapie." so Professor Erland Erdmann, Direktor der Klinik III für Innere Medizin der Uniklinik Köln.

Medtronic Inc. mit Firmensitz in Minneapolis ist das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der Medizintechnik und entwickelt Langzeitlösungen für Patienten mit chronischen Erkrankungen. In Österreich hat Medtronic seinen Sitz in Wien. Sie finden Medtronic im Internet unter http://www.medtronic.at.

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(1) Anm.: = kardiale Resynchronisationstherapie

ots Originaltext: Medtronic GmbH

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