Knafl: Pensionssicherungsreform für Jung und Alt unerlässlich!

Bestehende Pensionen bleiben unangetastet!

Wien (OTS) - "Ich unterstütze die Maßnahmen der Bundesregierung zur Pensionsreform", erklärte Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, bei einer Informationsveranstaltung des Wiener Seniorenbundes in der Lugner City auf die gestern in Begutachtung versandten Budgetbegleitgesetze. "Zu dieser Reform gibt es keine Alternative, sie ist für Jung und Alt gleichermaßen wichtig. Sie ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Pensionen von derzeit zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten und zur Sicherung der Pensionen der jetzt Aktiven.

Der Österreichische Seniorenbund wird im Rahmen des Begutachtungsverfahrens auch darauf achten, dass es für Personen, die unmittelbar vor der Pensionierung stehen, entsprechende Übergangsregelungen geben wird. Nur dadurch wird der im Pensionsbereich so wichtige Vertrauensschutz gewahrt. Die Zielvorhaben sind aber richtig und stehen außer Streit", so Knafl weiter.

In den Verhandlungen zur Regierungsbildung haben alle Parteien die Reformnotwendigkeit erkannt, die SPÖ in großen Teilen den jetzt beschlossenen Maßnahmen (Aufhebung der Frühpensionen, lebenslange Durchrechnung etc.) bereits zugestimmt. In manchen Bereichen ging die SPÖ sogar weit darüber hinaus, so forderte Alfred Gusenbauer einen "Solidarbeitrag" von bis zu 10 % den einer ASVG-Höchstpension übersteigenden Teil. "Ich wundere mich daher über das kurze Gedächtnis der SPÖ und kann mir das nur mit Opportunismus und Rückkehr zur Fundamentalopposition erklären", erklärte Knafl.

Karl Blecha, Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, behauptet wider besseren Wissens, dass die derzeit geplanten Regelungen zur Pensionsreform für "viele Pensionisten eine Halbierung der Pensionen bedeutet". Jeder Pensionist, der diese Aussagen hört und liest, glaubt, dass es um seine Pension geht und bestehende Pensionen betroffen sind. Dies stimmt aber überhaupt nicht, es findet kein Eingriff in bestehende Pensionen statt. Mit diesem in der Öffentlichkeit erzeugtem Missverständnis spielt Blecha zum wiederholten Male und versucht die ältere Generation bewusst zu verunsichern, eine verantwortungslose Angstmacherei.

Erfreulich ist die Tatsache, dass im Zuge einer ersten Steuerreform alle Einkommen bis rund 14.500 Euro von der Steuer befreit werden. "Von dieser Steuererleichterung werden auch hunderttausende Pensionisten profitieren", zeigte sich Knafl zufrieden.

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