RSO-Wien im April: "L`Ascension" im Musikverein und live auf Ö1

Wien (OTS) - Im April gastiert das Radio Symphonieorchester unter Bertrand de Billy im Konzerthaus mit Olivier Messiaens "L`Ascension" und Ludwig van Beethovens "Christus am Ölberge" und im Musikverein mit Hector Berlioz' Requiem "Grand messe des morts".****

Im April kehrt Bertrand de Billy nach zweimonatiger Abwesenheit ans Pult des RSO-Wien zurück. An der New Yorker "Met" leitete er zwei große Aufführungsserien von Verdis "La Traviata" und Gounods "Faust" - letzteren mit der Starbesetzung Angela Gheorghiu, Roberto Alagna und James Morris. Insgesamt stand de Billy diesmal 13 Mal am Pult des Met-Orchesters, dem er schon seit seinem Debüt 1999 eng verbunden ist und dessen Qualitäten er hoch schätzt.

Am Sonntag, den 6. April leitet de Billy eine Musikvereins-Matinee des RSO-Wien - live auf Österreich 1 ab 11.03 Uhr - mit zwei in Wien selten gespielten Werken: Olivier Messiaens' "L'Ascension, Quatre meditations symphoniques pour orchestre" (Die Auferstehung), vier symphonische Meditationen des damals 25-jährigen Komponisten aus dem Jahr 1933. Ein prachtvoller Blechbläser-Choral symbolisiert am Anfang des Werkes Kraft, Glorie und Majestät des Erlösers vor dem Herrn. Die zweite Meditation, in der die Holzbläser dominieren, bringt eine Reihe von Hallelujah-Gesängen, in denen die alte Choraltechnik sehr frei abgewandelt wird - Messiaen findet hier zu ganz neuen Farbmischungen des Orchesters. In der dritten Meditation triumphieren die Trompeten als Symbol des Siegs über den Tod. In der letzten Meditation beschwört Messiaen den Eingang des Heilands in das Licht Gottes - ein breiter Streicherteppich voller Kraft und modaler Eigenart scheint den Himmel aufzureißen, gleichzeitig dringt aber auch die Trauer über den Abschied von der Welt mit. Auf Messiaen folgt Ludwig van Beethovens dramatisches Oratorium "Christus am Ölberge", im Frühjahr 1803 vom damals 33-jährigen Komponisten in nur 14 Tagen niedergeschrieben. Es wurde am 5. April 1803 im Theater an der Wien unter Beethovens eigener Leitung uraufgeführt. 1804 hat er für eine weitere Aufführung in Wien zahlreiche Änderungen vorgenommen bzw. auch Neues hinzukomponiert (z. B. den Chor der Engel). Die Mitwirkenden im Musikverein: Chorus sine nomine; Luba Orgonasova, Sopran; Jonas Kaufmann, Tenor; Hanno Müller-Brachmann, Bass.

Am Ostermontag, den 21. April dirigiert de Billy im Konzerthaus im Rahmen des Festivals "Osterklang" das Requiem "Grand messe des morts" von Hector Berlioz. Solist: Guiseppe Sabbatini, Tenor. Es singen die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und die Wiener Singakademie, es spielt das RSO-Wien. Österreich 1 sendet einen Mitschnitt des Konzerts am 4. Mai um 19.30 Uhr.(ih)

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