KV-Abschluss der BI Baunebengewerbe bringt in zwei Etappen je plus 2,1 Prozent

Kollektivvertragsabschluss für die rund 30.000 ArbeiterInnen in Bauhilfs- und -nebengewerbe bringt Reallohnerhöhung

Wien (PWK194) - Nach harten Verhandlungen konnten die
Bundesinnungen der Baunebengewerbe (ohne Tapezierer und Maler) mit der Gewerkschaft Bau-Holz einen neuen Kollektivvertrag vereinbaren. Vereinbart wurde eine Laufzeit von zweimal 12 Monaten, jeweils beginnend mit 1. Mai. In der ersten Etappe werden die KV-Löhne und Lehrlingsentschädigungen um 2,1 % erhöht, in der zweiten Etappe um weitere 2,1%. In der zweiten Etappe wird der Lohn zusätzlich auf den nächsten vollen Cent aufgerundet.

Vereinbart wurde auch die Parallelverschiebungen, d.h., die bestehenden Überzahlungen bleiben aufrecht. Ausgenommen sind jene Bereiche, in denen auf Grund der Vereinheitlichung der Lohnkategorien Sondervereinbarungen getroffen wurden. Im Rahmenkollektivvertrag wurden Änderungen bei den Kündigungsfristen vereinbart. Damit wurde ein weiterer Schritt in der Angleichung der Rechte der Arbeiter an die der Angestellten gesetzt.

Für diejenigen ArbeiterInnen, die in die Regelung der Abfertigung neu übertreten wollen, wurde ein Rücktrittsrecht von einem Monat vereinbart. Sonderregelungen zur Angleichung an einen bundeseinheitlichen KV-Lohn wurden für die Innungen, der Glaser, Hafner, Platten- und Fliesenleger, Keramiker, der Zimmermeister und der BI der Dachdecker für den Bereich der Pflasterer in Salzburg vereinbart. (us)

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Bundesinnung der Bauhilfsgewerbe
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