Landauer: Gemeinde Wien weigert sich den Mitarbeitern das ihnen zustehendes Geld zu zahlen

KUG-Auf verhilft Mitarbeitern zu ihrem Recht

Wien, 2003-04-02 (fpd) – Die Gemeinde Wien weigert sich, ihren eigenen Mitarbeitern das ihnen zustehende Geld zu zahlen. Anscheinend bedarf es der Unterstützung der Personalvertretung der KUG-Auf sowie der FPÖ, dass die Bediensteten durch den Klagsweg zu ihrem Recht kommen, kritisierte heute die freiheitliche Wiener Stadträtin Karin Landauer. ****

So wurde im ersten Prozess im Jahr 1998 vom Arbeits- und Sozialgericht festgestellt, dass Mitarbeiter die mit der spitalsinternen Müllentsorgung im AKH befasst sind, die im Nebengebührenkatalog definierte Zulage erhalten müssen. Die Gemeinde Wien zahlte zwar, aber bevor das Urteil aus dem ersten Prozess bekannt wurde, änderte diese die Definition im Nebengebührenkatalog mit 1.1.1999 und wollte damit die weitere Auszahlung der nächsten Jahre verhindern. Durch den aktuellen Klagserfolg muss die Gemeinde Wien für jedes Monat den betroffenen Bediensteten 410 Euro rückwirkend nachzahlen. Seit 1.1.2003 wurde die Zulage jedoch gänzlich aus dem Nebengebührenkatalog entfernt. Um kleinen Leuten ein Geld wegnehmen zu können, ist den Sozialisten jedes Mittel Recht.

Sehr bedauernswert ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter, die am wenigsten verdienen, jedoch der größten Gefahr ausgesetzt sind, nämlich die Bediensteten der spitalsinternen Müllentsorgung, um das ihnen zustehende Geld noch streiten gehen müssen. So darf es nicht weitergehen, dass die Mitarbeiter klagen müssen, um ihr Geld zu bekommen. Die Gemeinde Wien ist aufgefordert, ihre Dienstnehmer ordnungsgemäß zu entlohnen. Die FPÖ und die KUG-Auf werden die Mitarbeiter durch eine Klage gegen die Entfernung der Zulage neuerlich unterstützen, betonte Landauer abschließend. (Schluss) lb

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