Der Wiener Arbeitsmarkt im März

In vielen Branchen leichte Rückgänge der Arbeitslosigkeit-Schulungsanteil weiterhin sehr hoch

Wien (OTS) - Ende März waren 80.895 Menschen beim AMS Wien arbeitslos gemeldet, um 1.236 oder 1,5 Prozent weniger als im März 2002. Gleichzeitig befanden sich mit 13.705 ca. doppelt so viele Personen in Schulung wie im Vergleichsmonat des Vorjahres. Saisonbedingt sank die Arbeitslosigkeit gegenüber Februar um 3.203 oder 3,8 Prozent.

Die Frauenarbeitslosigkeit sank gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 30.969 Personen, jene der Männer um 0,9 Prozent auf 49.926 Personen.

Arbeitslosigkeit bei AusländerInnen 12.700 Ausländer und 5.519 Ausländerinnen waren Ende März vorgemerkt, insgesamt ein Minus von 2,9 Prozent bei der Ausländerarbeitslosigkeit.

Arbeitslosigkeit nach Alter Ende März waren in Wien 9.747 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren vorgemerkt, ein Anstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Im Haupterwerbsalter (25 bis 45 Jahre) sank die Arbeitslosigkeit um 2,8 Prozent auf 42.150 Vorgemerkte, bei der Altersgruppe ab 45 Jahren um -1,6 Prozent auf 28.998 Personen.

Arbeitslosigkeit nach Berufen Den höchsten absoluten Bestand an Arbeitslosen verzeichnen nach wie vor Büroberufe mit 12.576 Vorgemerkten, dennoch sank die Arbeitslosigkeit leicht, nämlich um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Deutlich sinkende Arbeitslosigkeit gegenüber dem März 2002 weisen die Baubranche (minus 12,1 Prozent auf 8.522 Personen) und Metall-Elektroberufe (minus 7,6 Prozent auf 9.224 Vorgemerkte) auf. Am Bau ging die Arbeitslosigkeit saisonbedingt gegenüber Februar um knapp 21 Prozent zurück.

Die Arbeitslosigkeit bei den technischen Berufen steigt weiterhin, und zwar um 15 Prozent auf 3.490 Vorgemerkte. Danach folgen der Handel (plus 5,8 Prozent auf 8.133 Personen) und Verkehr (plus 3,8 Prozent auf 4.177 Personen).

Offene Stellen Der Verlust an Stellenaufträgen hält für das AMS Wien weiter an. 2.591 offene Stellen waren im März gemeldet, um 32,3 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Lehrstellenmarkt Auch der Lehrstellenmarkt ist weiterhin sehr angespannt. 1.149 Jugendliche suchen eine Lehrstelle, um 560 mehr als im März des Vorjahres. Dem gegenüber stehen 146 gemeldete offene Lehrstellen, um 19 mehr als im März 2002. Die Zahl der nicht sofort verfügbaren (für später gemeldeten) Lehrstellen stieg allerdings um 28,8 Prozent auf 1.206, die Zahl der vorsorglich angemeldeten Lehrstellensuchenden bzw. in Lehrgängen nach dem Jugendausbildungssicherungsgesetz befindlichen Jugendlichen sank dagegen um 8,8 Prozent auf 1.681.

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