30 Prozent weniger Pension für Frauen s mit Volksbegehren dagegen!

SP-Haider : "Geldbeschaffungsaktion" der Regierung trifft besonders die Frauen=

"Die schwarz-blaue Regierung tut alles, um mehr Chancengleichheit für Frauen zu verhindern. Das zeigt sich wieder bei den jüngsten Pensionskürzungsplänen, die den Namen "Reform" ganz sicher nicht verdienen. Die SPÖ wird dagegen alles daransetzen, die Frauen auf dem Weg zu einer eigenständigen Alterssicherung zu unterstützen. Auch das ist ein Grund für das Volksbegehren zur Pensionssicherung, das die SPÖ Oberösterreich in die Wege leitet", begründet SPÖ-Landeschef LH-Stv. Erich Haider seinen massiven Einsatz gegen die unsoziale Geldbeschaffungsaktion der Bundesregierung.

Empfindlich draufzahlen würden viele Frauen durch die Ausweitung der Durchrechnungszeiten von 15 auf 40 Jahre. "Für die Generation der heute 50jährigen bringt das große Verluste bei den Pensionen. Viele haben in den Jahren der Kindererziehung nur Teilzeit gearbeitet, ihnen drohen durch diese Teilzeitphasen und Lücken im Erwerbsverlauf Verluste von 30 Prozent und mehr. "Gerade bei den ohnedies geringen Drurchschnittspensionen bedeutet das einen weiteren Rückschritt für die Frauen.

Auch die Abschaffung der vorzeitigen Arbeitslosigkeit bei Arbeitslosigkeit ab 2004 trifft besonders die Frauen hart. 90 Prozent der BezieherInnen dieser Pension sind Frauen. "Schon durch die Anhebung des Frühpensionsalters um 1,5 Jahre ist die Altersarbeitslosigkeit erheblich gestiegen. Von Ende 2000 bis Ende 2002 ist die Arbeitslosenquote der 55- bis 60jährigen Frauen um 80 Prozent gestiegen", zeigt Erich Haider auf. "Wenn die Frühpensionen gestrichen werden, heisst das für viele Frauen dreieinhalb Jahre zusätzliche Arbeitslosigkeit, in denen sie zu Sozialhilfeempfängern degradiert werden!"

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