Treibstoffe werden durch Entschwefelung nicht teurer

BP-Chef Strassl im Interview mit dem ARBÖ-Klubjournal "FREIE FAHRT"

Wien (OTS) - Durch die von der Regierung beschlossene Erhöhung der Mineralölsteuer werden Benzin und Diesel ab 1. Jänner 2004 zwar um 1,2 bzw. 2,4 Euro-Cent (inkl. 20 Prozent MWSt) teurer, weitere Erhöhungen durch die Entschwefelung der Treibstoffe haben die Autofahrer jedoch nicht zu befürchten - dies geht aus einem Interview des ARBÖ-Klubjournals "FREIE FAHRT" mit dem BP-Aral-Generaldirektor Mag. Hans Strassl hervor.

"Aus dem Titel Entschwefelung wird es keine Erhöhungen geben, weil der Markt ziemlich unerbittlich mit dem Produktpreis umgehen und nivellieren wird. Die Raffinerien müssen die Investitionen schlucken", versichert der Chef des Tankstellenmarktführers BP-Aral. Schon heute, so Strassl weiter, gäbe es am Rotterdamer Produktenmarkt keinen Codierungsunterschied zwischen einen Schwefelgehalt von 350 ppm (part per million), 50 ppm oder 10 ppm.

Der ARBÖ erinnert daran, dass es durch die beschlossenen EU-Energiesteuerrichtline keine wie immer gearteten Zwang dazu gibt, die Mineralölsteuer auf Diesel schon ab 1. Jänner 2004 um zwei Euro-Cent zu erhöhen. Der EU-Plan sieht für Österreich so eine Erhöhung erst ab 2007 vor.

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