Vortrag über die Entnazifizierung in Vorarlberg Utl. Neue Forschungen aus dem Vorarlberger Landesarchiv

Bregenz (VLK) - Am Mittwoch, 9. April, 17 Uhr, stellt der Zeithistoriker Wolfgang Weber im Landesarchiv in Bregenz (Kirchstraße 28) seine Forschungsergebnisse zur
"Entnazifizierung in Vorarlberg" vor. Es ist der zweite
Vortrag der erfolgreich gestarteten Reihe "Neue Forschungen
aus dem Vorarlberger Landesarchiv". Alle Interessierten
sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. ****

Weber untersucht in seinem Vortrag die historischen
Aspekte der Entnazifizierung in Vorarlberg. Dabei wird der
Anteil von Nationalsozialisten in den verschiedenen
Berufsgruppen wie Ärzte, Beamte oder Lehrer ebenso
diskutiert wie in den einzelnen Wirtschaftszweigen. Anhand
von Einzelbeispielen wird die historische und soziologische Dimension des Themas für unser Land dargestellt. Der
Vortrag basiert auf neuen Forschungen des Referenten, die
für den von ihm und Walter Schuster (Linz) herausgegebenen Sammelband "Entnazifizierung in Österreich" unternommen
wurden. Dieses Buch wird im Herbst 2003 erscheinen.

Mit ihrer Vortragsreihe im Frühjahr 2003 möchten die Historikereinnen und Historiker des Vorarlberger
Landesarchivs einem breiten Publikum Einblicke in einige
ihrer aktuellen Forschungsprojekte geben. Der Start war
sehr vielversprechend. Vor zahlreichem Publikum referierte
Ulrich Nachbaur am 9. April zum Thema "Der heilige Josef,
ein verschmähter Landespatron?". Das Vortragsmanuskript
kann auf der Homepage des Landesarchivs abgerufen werden (www.landesarchiv.at).

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 17.00 Uhr im Landesarchiv in Bregenz bei freiem Eintritt statt. Die
weiteren Vortragenden und Themen: Annemarie Bösch-Niederer
"Zur 'Tanzlust in früheren Zeiten'" (7. Mai); Alois
Niederstätter "Neues aus dem 'finsteren' Mittelalter" (21.
Mai); Manfred Tschaikner "Hexenprozesse in Hohenems" (4.
Juni).
(un/gw,nvl)

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