1.800 Straßenkilometer im Computer

LSth. Egger präsentierte die Straßendatenbank

Bregenz (VLK) - Als modernes elektronisches Hilfsmittel für Straßenerhaltungs- und Straßenbauprojekte aber auch für die Straßenüberwachung steht seit Jänner 2003 die Straßendatenbank zur Verfügung. Darin sind digitale Videodaten für alle Vorarlberger Autobahnen, Schnell- und Landesstraßen gespeichert und per Mausklick abrufbar.
Straßenbaureferent Landesstatthalter Dieter Egger stellte die Datenbank heute, Dienstag, im Pressefoyer vor. Die Inventarisierung des hochrangigen Straßennetzes im Ländle liefert die Grundlagen für alle künftigen Planungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Egger: "Damit können wir virtuell vom Bodensee bis zum Gletscher fahren und sparen dabei Zeit und Geld. Die Straßendatenbank ist ein weiteres Beispiel für die Nutzung moderner EDV-Technologie im Landesdienst und somit ein neuerlicher Schritt in Richtung einer zeitgemäßen, leistungsorientierten Landesverwaltung."

Nutznießer sind neben den Abteilungen des Landes und den Bezirkshauptmannschaften auch das Landesgendarmeriekommando und das Landesgericht. Vorerst steht die Straßendatenbank bei rund 120 Benutzern in Anwendung.

Erfasst sind insgesamt 1.815 Straßenkilometer (beide Richtungen inkl. Autobahnrampen) mit allen Kreuzungen, Tunnels, Unterführungen, Lärmschutzeinrichtungen, Brücken, Galerien sowie Ampelanlagen, Bodenmarkierungen und Verkehrszeichen. Zu all diesen Objekten werden die maßgeblichen Daten (z.B. Abmessungen, Kilometer-Standort, Fahrbahnbreite etc.) geliefert. Das ermöglicht eine Reihe von Funktionen bzw. Auswertungen am Computer, z.B. virtuelles Durchfahren der Straßenzüge, die Abfrage des Straßenkilometers an beliebigen Positionen oder das Messen von Straßenbreiten und –längen aus dem Video.

Betreut wird die Straßendatenbank von der Abteilung Straßenbau im Amt der Landesregierung. Diese ist für die Eingabe und laufende Aktualisierung der Daten zuständig. Die Gesamtkosten des Projektes (Programm + Datenaufnahme) betragen 538.000 Euro.
(gw/dig)

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