Vecsey: Schüler haben ein Recht auf bestmöglich ausgebildete Lehrer

Schüler sollen nicht bis über 60 Stunden für Woche für die Schule arbeiten müssen

Wien, 1. April 2003 (ÖVP-PD) "Wir verbringen sehr viel Zeit unnötig in der Schule", sagte heute, Dienstag, der Bundesobmann der österreichischen Schülerunion, Marc Vecsey, erfreut zur im Ministerrat beschlossenen Schülerentlastung. Umso wichtiger sei, dass die Entlastung "nun endlich umgesetzt" worden sei. "Wir sehen ein Ziel von Bildung vor allem in der Anwendung von Wissen zur Lösung von Problemstellungen, nicht in der bloßen Wiedergabe von Fakten", so der Bundesobmann. "Nachhaltige Vermittlung muss im Mittelpunkt jeden Unterrichtes stehen." ****

Begleitend sei es "unbedingt nötig", die Lehrer in diese Richtung auszubilden. "Begeistert" zeigte sich Vecsey auch von der geplanten Reform der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung als weitere Kompetenz der Kommission. "Als Jugendlicher, noch dazu als Schüler, kann man nur schwer verpflichtende Lehrerfortbildung verlangen. Da spielen vor allem Altersunterschied und berufliche Stellung eine Rolle", so Vecsey. "Ich bin aber überzeugt, dass wir trotzdem ein Recht auf bestmöglich ausgebildete Lehrer haben. Immerhin geht es um uns Schüler", so der Bundesobmann abschließend.

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