Jost: Würschl sollte an Fördermillionen der SP-Zeitung denken

Da wäre viel Geld für Arbeitsmarktprojekte drinnen

Klagenfurt.- 29-03-03.- "Die Diskussion, die SP-Geschäftsführer Würschl mit seiner heftigen Aussendung anzettelt, wird die FPÖ gerne und intensiv führen. Würschl möge die Initiative ergreifen. Er soll seine Partei dazu bewegen, jene Steuermittel des Bundes aus der Presseförderung, die in den letzten Jahren an die Tageszeitung der SP Kärnten geflossen sind, so wie er es wünscht, in Sozial-, Jugend-und Arbeitsmarktprojekte einbringen. Da kämen mehrere 100 Millionen Schilling heraus. Mit dem Geld könnte man etwas bewirken. Die
von Würschl kritisierten Informationen von LhStv. Pfeifenberger seien zu einem sehr guten Teil durch Inserate abgedeckt. Dagegen würde es sich sehr wohl lohnen die öffentlichen Mittel, welche zum sozialistischen Parteiorgan fließen, nach dem Vorschlag von Würschl umzuleiten. Aber da wird Würschl der Mut sehr bald verlassen", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten LAbg. Siegfried Jost. Er riet Würschl auch, sich einmal anzusehen, wie viele Steuermittel sein Parteifreund in Villach, Bürgermeister Manzenreiter für seine - um im Jargon Würschls zu bleiben - "Selbstbeweihräuscherung" ausgibt.

Weiters regte Jost an, dass die sozialistischen Mitglieder der Kärntner Landesregierung, um dem Wunsch Würschls zu entsprechen, auf ihre Dienstautos, die das Land bezahlt, verzichten. Denn Landeshauptmann Dr. Jörg Haider hat dies gemacht und dem Land einiges Geld erspart, weshalb Würschl, wenn er hier Privilegien ausmacht, sich einmal an seine eigenen Parteifreunde wenden sollte, sagte Jost abschließend.

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