Würschl: "Die Landesregierung braucht keine Luxuslimousinen"

SPÖ fordert STOPP der Beweihräucherung auf Steuerzahlerkosten

Klagenfurt (SP-KTN) - Als scheinheilig bezeichnete heute der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten, Herbert Würschl, die Rolle Haiders in der Privilegiendiskussion. "Während Haider sich in der Öffentlichkeit als Bekämpfer von Privilegien aufspielt, lässt er in der Kärntner Landesregierung einen Entwurf für neue ‚Richtlinien für die Beschaffung von Dienstwagen' erarbeiten, nur weil er der Meinung ist, er brauche einen besseren Wagen", kritisierte Würschl und fragte provokant: "was kommt als Nächstes? Will Haider dann ein 8-Millionen-Spesenkonto als Landeshauptmann weil die Partei es nicht zahlen will?" Der Entwurf für die neuen Dienstwägen sieht vor, die bisher geltende Beschaffungsobergrenze für Dienstautos in Kärnten, die maximal den Ankauf eines 5-er BMW oder eines Audi A6 ermöglichten, durch eine großzügige Hubraumregelung zu ersetzen. "Der Kärntner Landeshauptmann sollte lieber über die Jugendarbeitslosigkeit und die Probleme der Kärntner Wirtschaft nachdenken, als von teuren Dienstwägen zu träumen", forderte Würschl.

Auf Unmut stößt bei den Kärntner Sozialdemokraten auch die neue Beweihräucherungswelle der Freiheitlichen auf Steuerzahlerkosten' "Wirtschaftsreferent Pfeifenberger hat am Donnerstag einer Kärntner Tageszeitung eine 16-Seitige Jubelbroschüre mit dem Titel ‚Unternehmen Kärnten' beigelegt, mit der sich die Freiheitlichen einmal mehr auf Steuerzahlerkosten abfeiern, ich halte das für einen unverantwortbaren Umgang mit Steuermitteln", kritisierte Würschl scharf.

Die Selbstbeweihräucherungspolitik der Freiheitlichen würde selbst vor Einschaltungen der FPÖ-Funktionäre auf Regierungskosten zum Thema Frieden nicht Halt machen. "Auf der U4 des Kärntner Monat lässt sich Haider mit Gattin und Stadtrat Scheider beim Friedensgebet abbilden. Würschl fordert Haider auf die Kosten für dieses Inserat selbst zu tragen und künftig jene PR-Mittel die die Freiheitlichen Regierungsmitglieder zur Selbstbeweihräucherung aufwenden, lieber in Sozial-, Jugend- und Arbeitsmarktprojekte zu investieren. "Wenn Haider sich ständig selbst sehen muss, dann werden wir von der SPÖ ihm einen Spiegel schicken, dass ist deutlich billiger als die teueren Inserate mit Steuermitteln", so Würschl abschließend.

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