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Februar-Tourismus mit Nächtigungsverlusten

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - Die ersten vier Monate der laufenden
Wintersaison in Vorarlberg müssen mit einem Minus von drei
Prozent abgeschlossen werden, teilt die Landesstelle für
Statistik in ihrem Tourismus-Bericht mit. 607.800 Gäste
haben drei Millionen Übernachtungen gebucht. ****

Die Weihnachtssaison 2002/2003 war sehr erfolgreich. In
den Monaten November und Dezember 2002 wurden rund 764.700 Nächtigungen gebucht, um vier Prozent mehr als im Jahr
zuvor. Im Jänner sank die Nächtigungsziffer um ein Prozent
auf 1.059.500 Übernachtungen, im Februar gar um 8,5 Prozent
auf 1.184.000 Übernachtungen. War der Rückgang im Jänner
auf den Schneemangel zurückzuführen, so ist für das
Februar-Minus vor allem die Verschiebung des langen Faschingswochenende in den Monat März entscheidend.

Auch die Einnahmen aus dem Tourismus blieben unter dem
Niveau der Wintersaison vor einem Jahr. Es wurden 680
Millionen Euro eingenommen, um acht Prozent weniger als im
Vorjahr. Vor allem die Schweizer Gäste, die im vergangenen
Jahr sehr wesentlich zum Einnahmenzuwachs beitrugen, haben
in diesem Winter deutlich weniger ausgegeben als im
Vorjahr. Rückläufig waren auch die Abhebungen mit ECI-
Karten, und zwar in den Tourismusgemeinden am Arlberg, im
Montafon und im Bregenzerwald.

In den gewerblichen Beherbergungsbetrieben war der Nächtigungsrückgang in der bisherigen Wintersaison minimal.
Es wurden 1.877.500 Übernachtungen gebucht, um 0,7 Prozent
weniger als im Winter 2001/02. In den Privat-Quartieren
sank die Nächtigungsziffer aber deutlich, nämlich um acht
Prozent auf 928.300 Übernachtungen. Auf den Campingplätzen
und in den verschiedenen Massenunterkünften stieg die Zahl
der Übernachtungen um 0,7 Prozent auf 202.500 Nächtigungen.

Die Gäste aus Österreich konnten in den Monaten November
2002 bis Februar 2003 die Frequenz steigern. Sie kamen auf
265.400 Nächtigungen, ein Plus von neun Prozent. Auch die Engländer, Franzosen und Schweizer haben ihr Ergebnis
verbessert. Die Nächtigungsziffer der Engländer stieg um 1

Prozent auf 56.100 Übernachtungen, die der Schweizer um 4,5
Prozent auf 279.300 Übernachtungen und die der Franzosen um
ein Prozent auf 63.400 Übernachtungen. Rückläufig waren die Nächtigungsziffern der Deutschen mit 1.931.900
Übernachtungen (minus sechs Prozent), der Holländer mit
250.900 Übernachtungen (minus drei Prozent), der Belgier
und Luxemburger mit 47.100 Übernachtungen (minus 13
Prozent), der Amerikaner mit 17.000 Übernachtungen (minus
elf Prozent), der Italiener mit 10.700 Übernachtungen
(minus 17 Prozent) sowie der Schweden mit 8.800
Übernachtungen (minus 15 Prozent).

Von den wichtigsten Destinationen des Vorarlberger Wintertourismus waren die Verluste im Montafon und in der Alpenregion Bludenz mit rund einem Prozent eher bescheiden.
Am Arlberg betrugen sie 2,5 Prozent, im Kleinwalsertal
beinahe fünf Prozent und im Bregenzerwald sechs Prozent.

(so/gw,nvl)

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